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Hinweis: Alle vorgestellten Organisationen tragen das DZI Spenden-Siegel
Adveniat:
Adveniat bezeichnet das Lateinamerika-Hilfswerk der Katholiken in Deutschland. Adveniat wurde 1961 gegründet und hat ihre Geschäftsstelle in Essen. Dort werden die Projekte sorgfältig geprüft. Insgesamt wurden Adveniat schon mehr als 2,1 Milliarden Euro seit Bestehen zugeführt. Mit den Spendengeldern aus Deutschland unterstützt Adveniat die Kirche in Lateinamerika bei ihrem Einsatz für Arme, Verfolgte sowie Minderheiten. Hierbei unterstützt Adveniat beispielsweise den Bau oder die Renovierung von gemeinnützigen Zentren etc.; hingegen werden Privatvorhaben, staatliche Initiativen oder unsinnige Großprojekte nicht durch Adveniat unterstützt. Jährlich werden etwa 4.000 Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 40 Millionen Euro gefördert. Hierdurch ist Adveniat das größte Lateinamerika-Hilfswerk von Europa. (Quelle sowie weitere Infos unter: Adveniat.de)
Brot für die Welt:
Bei „Brot für die Welt" handelt es sich um eine Hilfsaktion der evangelischen Landes- und Freikirchen in Deutschland; gegründet wurde die Hilfsaktion im Jahre 1959 in Berlin. Bei über 1.000 Projekten leistet die Hilfsaktion zusammen mit einheimischen Kirchen und Partnerorganisationen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropas Hilfe zur Selbsthilfe. „Brot für die Welt“ setzt sich für Dinge ein, die Menschen für ein würdiges Leben brauchen. Dazu zählen unabhängig von Herkunft oder dem sozialen Status Dinge wie zum Beispiel menschliche Arbeits- und Lebensbedingungen, genügend Nahrungsmittel oder die Gesundheitsversorgung und Ausbildung. Bei der Hilfe von „Brot für die Welt“ soll es nicht um Almosen gehen. Vielmehr soll den Menschen dabei geholfen werden, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Das ist auch der Grund, weshalb selbst keine Projekte in den Ländern des Südens durchgeführt werden, sondern Partner vor Ort, die ihr Land und Menschen besser kennen, bei ihrer Arbeit unterstützt werden. (Quelle sowie weitere Infos unter: Brot-fuer-die-Welt.de).
Deutsche Welthungerhilfe:
Bei der Welthungerhilfe handelt es sich um eine private, gemeinnützige, politisch und konfessionell unabhängige Hilfsorganisation. Die Welthungerhilfe arbeitet dabei unter einem ehrenamtlichen Vorstand und der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Gegründet wurde die Hilfsorganisation im Jahre 1962. Seitdem hat die Welthungerhilfe etwa 5.000 Projekte in über 70 Ländern gefördert. Ihre Arbeit finanziert die Organisation aus privaten Spenden und öffentlichen Zuschüssen wie von der EU oder seitens der Bundesregierung. Die Projekte der Welthungerhilfe reichen von der schnellen Nothilfe zum Beispiel nach einer Katastrophe bis hin zu langfristigen Projekten mit einheimischen Partnern. Unabhängig von Hautfarbe oder Konfession erfahren in Not und Armut geratene Menschen Unterstützung. Die Unterstützung der Welthungerhilfe soll gemäß einer Hilfe zur Selbsthilfe so gestaltet sein, dass Menschen die Chancen eröffnet werden sollen, ihr Leben sowie ihre Zukunft frei von Hunger und Not selbst zu gestalten. (Quelle sowie weitere Infos unter: Welthungerhilfe.de)
Deutsches Rotes Kreuz:
Beim Deutsches Rote Kreuz handelt es sich um einen Teil der weltweiten Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Diese wurde im Jahr 1863 vom Schweizer Henry Dunant in Genf gegründet. 185 Gesellschaften mit zusammen 125 Millionen Mitgliedern schließen sich unter dem Dachverband der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften zusammen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist mit knapp 5 Millionen Mitgliedern weltweit die zweitgrößte Rotkreuzgesellschaft. Das DRK bekennt sich zu den sieben Rotkreuzgrundsätzen. Hierzu zählen Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit sowie Universalität. Gemäß ihrem Auftrag hilft das DRK Menschen ausschließlich nach dem Maß der Not und Hilfsbedürftigkeit. Keine Rolle spielen dabei Attribute wie zum Beispiel Staatsangehörigkeit, Rasse, Religion etc.; die Hilfe zur Selbsthilfe gehört zum Grundsatz des DRK. Das DRK nimmt umfangreiche nationale wie internationale Aufgaben wahr, worunter zum Beispiel die Altenpflege, die Erste Hilfe oder der Rettungsdienst gehören. (Quelle sowie weitere Infos unter: DRK.de)
Naturschutzbund Deutschland:
Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) wurde im Jahre 1899 in Stuttgart von Lina Hähnle als „Bund für Vogelschutz“ gegründet. In der Zeit von 1938 bis 1945 wurde er als „Reichsbund für Vogelschutz“ gleichgeschaltet. In der Zeit ab 1946 erfolgte unter der Präsidentschaft von Hermann Hähnles der Wiederaufbau als Bund für Vogelschutz. Im Jahre 1965 wurde der Bund für Vogelschutz in „Deutscher Bund für Vogelschutz“ umbenannt und dabei in Landesverbände untergliedert. 1990 fand schließlich der Zusammenschluss mit den in der ehemaligen DDR neu gegründeten Landesverbänden zum NABU statt. Ziel vom Naturschutzbund Deutschland ist es, Menschen dafür zu begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen, damit auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist sowie über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten verfügt und außerdem gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen hat. Um die Ziele vom Naturschutzbund Deutschland zu verwirklichen, gehören u.a. konkreter Naturschutz vor Ort ebenso zu den Aktivitäten wie wissenschaftliche Forschung, politisches Engagement, innovative Umweltbildung sowie Öffentlichkeitsarbeit und vieles mehr. (Quelle sowie weitere Infos unter: Nabu.de).
SOS Kinderdörfer:
Ziel der SOS-Kinderdörfer ist es, weltweit Kindern in Not zu helfen. 1949 wurde das erste SOS-Kinderdorf in Imst, Österreich, von Hermann Gmeiner gegründet. Das Kinderhilfswerk SOS Kinderdörfer ist als unabhängiges, nichtstaatliches und überkonfessionelles Hilfswerk in 132 Ländern aktiv. Die Idee des Gründers war es, elternlosen sowie verlassenen Kindern ein echtes Zuhause zu geben. Dabei wachsen in einem SOS-Kinderdorf hilfsbedürftige Kinder behütet in einer SOS-Familie auf, indem sie zusammen mit ihrer SOS-Mutter und ihren Geschwistern in einem Haus innerhalb der Dorf-Gemeinschaft leben. Auf der ganzen Welt existieren derzeit 482 SOS-Kinderdörfer. Hier haben 65.000 Kinder und Jugendliche ein Zuhause gefunden. Außerdem kommen 1.421 soziale Zusatzeinrichtungen hinzu. Hierzu zählen Einrichtungen wie beispielsweise Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser und vieles mehr. Hiervon profitieren bedürftige Kinder und Familien, denen diese Einrichtungen offen stehen. In der Summe kommt die Arbeit des Kinderhilfswerkes SOS-Kinderdörfer über 1,2 Millionen Menschen zugute. (Quelle sowie weitere Infos unter: SOS-Kinderdoerfer.de).
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