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06.07.2009: KanAm Grundinvest öffnet wieder Nach Öffnung des SEB Immoinvest, des Degi International und des CS Euroreal öffnet nun ein weiterer der großen Offenen Immobilienfonds. Inzwischen steht eine Liquidität von 20 Prozent des Fondsvermögens zur Verfügung, so dass eine Öffnung für sinnvoll erachtet wurde. Der KanAm Grundinvest hat im vergangenen Jahr eine Rendite von 5,0 Prozent erwirtschaftet und laut KanAm ist die Ausschüttung von 2,50 Euro je Anteil fast vollständig steuerfrei. Quelle: ARD-Börse und Das Investment vom 06.07.2009
04.07.2009: Besteuerung bei Fondsfusionen Nach einer Reihe von Fondschließungen in der letzten Zeit stellt sich für immer mehr Anleger die Frage, wie die Besteuerung sich durch die Fondsschließung gestaltet. Hier muss zwischen Fondsschließung mit gleichzeitiger Auflösung des Fonds und der Fondsfusion. Eine Fondsfusion mit einem anderen Fonds ist steuerneutral. Das bedeutet, dass ein Anleger nach der Verschmelzung zweier Fonds immer noch so gestellt wird, als wenn der diesen Fonds zu seinem ursprünglichen Kauftag gekauft hätte. Wenn der Anleger diesen neuen Fonds später einmal verkauft, und der ursprüngliche Fonds vor 2009 gekauft wurde und der Verkauf mehr als ein Jahr nach dem Kauftermin stattfindet, wird der Verkauf der "fusionierten" Fondsanteile so behandelt, dass die Fondsanteile nach Ablauf der Spekulationsfrist verkauft werden und somit eine Besteuerung des Spekulationsgewinns nicht stattfindet. Die Schließung eines Fonds hingegen stellt eine Rückgabe der Fondsanteile dar und wird somit wie ein Verkauf von Fondsanteilen behandelt. Quelle: Das Investment vom 03.07.2009
30.06.2009: Aktienfonds sammeln Milliarden ein Eine aktuelle BVI-Studie (Bundesverband Investment und Asset Management) werden derzeit bei den Anlegern vor allem Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt Deutschland bzw. global nachgefragt. So wurden im April 2,2 Milliarden Euro und im Mai 2,6 Milliarden Euro in Aktienfonds investiert. Offene Immobilienfonds hatten immerhin auch fast 698 Millionen Euro Zuwachs. Verlierer waren vor allem die Geldmarktfonds, die deutliche Kapitalabflüsse zu verzeichnen hatten. Insgesamt ist das von deutschen Investmentgesellschaften verwaltete Vermögen um mehr als 14 Milliarden Euro auf 1.260 Milliarden Euro angestiegen. Quelle: Das Investment vom 29.06.2009
26.06.2009: Offene Immobilienfonds im Aufwind Nach einer aktuellen Studie von Union Investment geht hervor, dass der Investitionsklimaindex bei Immobiliengesellschaften in Großbritannien erstmals seit Herbst 2006 wieder zulegt. In Deutschland gab es eine Seitswärtsbewegung und in Frankreich einen leichten Anstieg. Das Investitionsinteresse bei institutionellen Anlegern ist seit Dezember 2008 nicht nur in Großbritannien, sondern auch in Frankreich und Deutschland wieder angestiegen. Dies ist ein Signal dafür, dass der Investitionsstau bald wieder gelockert wird und ein Wendepunkt auf den europäischen Immobilienmärkten bald erreicht sein könnte. Quelle: Das Investment vom 25.06.2009
26.06.2009: CS Euroreal öffnet wieder Der Offene Immobilienfonds CS Euroreal (WKN 980500) wird zum 30.6.2009 wieder geöffnet. Die Fondsgesellschaft Credit Suisse Asset Management hat damit die Öffnung deutlich vor dem ursprünglich angekündigten 9-Monatszeitraum vorgenommen. Das Marktumfeld hat sich nach Angaben der Fondsgesellschaft deutlich beruhigt und für gute Mittelzuflüsse geführt. Zudem wurde die Liqidität des Fonds durch einen Immobilien-Verkauf erhöht. Die Jahresrendite des Fonds betrug zum 31. Mai 2009 4,4 Prozent. Quelle: Das Investment vom 25.06.2009
16.06.09: Offene Immobilienfonds bereiten Öffnung vor Nachdem der SEB Immoinvest wieder geöffnet wurde und Fondsverkäufe wieder möglich sind, ist in der Branche von weiteren Fondsöffnungen zu hören. Die Fondsgesellschaft Credit Suisse Asset Management hat angekündigt, den CS Euroreal in Kürze für Anteilrücknahmen (Verkäufe) wieder zu öffnen. Die Liquidität der Fonds hat sich durch Mittelzuflüsse und Immobilienverkäufe stabilisert. Zudem gibt es immer mehr Signale, dass Anleger ihre Fondsanteile nach einer Öffnung nicht im großen Stil verkaufen, so dass eine Öffnung einiger Offener Immobilienfonds vorbereitet wird. Aus Branchenkreisen ist zu hören, dass der CS Euroreal in Kürze wieder öffnet. Auch bei KanAm deutet sich an, dass der KanAm Grundinvest ab Juli 2009 wieder geöffnet werden kann. Quelle: FAZ vom 04.06.2009
03.06.2009: Grüne Anlagen werden beliebter Eine Umfrage im Auftrag von Fortis Investments und des Bundesumweltministeriums hat ergeben, dass die Anbieter von Produkten für die betriebliche Altersvorsorge bei ihrer Kapitalanlage zunehmend ethische, soziale und ökologische Kriterien berücksichtigen. Einen weiteren Schub für diese Anlageformen wird durch eine Gesetzesinitiative erwartet, nach der den Anbietern vorgeschrieben werden soll, dass sie zu einem Anteil von 20 Prozent nachhaltig investieren müssen. Quelle: Das Investment vom 03.06.2009
29.05.2009: SEB Immoinvest öffnet wieder Der Offene Immobilienfonds SEB Immoinvest (WKN 980230) ist ab sofort wieder geöffnet. Die Fondsgesellschaft SEB Asset Management hat die Liqidität des Fonds durch einen Immobilien-Verkauf erhöhen können. Zudem gab es Mittelzuflüsse von über 180 Millionen Euro und es gibt die Möglichkeit von kurzfristig abrufbaren Kreditzusagen, wodurch sich die Liquidität so stark verbessert hat, dass eine Öffnung wieder möglich geworden ist. Quelle: Das Investment vom 29.06.2009
27.05.2009: beliebtester Fonds Fidelity European Growth Der Aktienfonds Fidelity European Growth ist nach einer Analyse von FinanzResearch der am häufigsten gewählte Fonds in Fondspolicen. Damit ist er schon zum dritten Mal in Folge der beliebteste Fonds bei fondsgebundenen Rentenversicherungen. Bei insgesamt 44 Versicherern und damit 6 mehr als im Vorjahr sind Fidelity-Fonds in der Produktpalette enthalten. Fidelity gehört damit neben der DWS zu den drei beliebtesten Fondsgesellschaften unter den deutschen Anbietern von fondsgebundenen Versicherungen. Quelle: FONDS professionell vom 26.05.2009
15.05.09: Vorteil von Riester-Sparplänen bei der Abgeltungssteuer Nach einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums werden die ungeförderten Erträge von Riester-Fondssparplänen nach einer Mindestanspardauer von 12 Jahren und einem Mindestalter von 60 Jahren des Riester-Sparers nur mit der Hälfte des persönlichen Steuersatzes besteuert. Dies gilt für die Erträge aus ungeförderten Einzahlungen; dies sind Einzahlungen, die über die Förderhöchstgrenze von 2.100 € eines Jahres hinaus gehen und auch Einzahlungen in zertifizierte Riester-Produkte, für die gar keine Riester-Förderung beantragt wird. Erträge aus Riester-Fondssparverträgen unterliegen damit nicht der Abgeltungssteuer. Beiträge bis zur Förderhöchstgrenze von 2.100 € werden bei Direkt-Förderberechtigten über die Riester-Förderung gefördert und Beiträge über diese Grenze hinaus bzw. Beiträge von Nicht-Direkt-Förderberechtigten und Beiträge in Riester-Sparverträge ohne Beantragung der Förderung werden günstiger besteuert als normale Fondsanlagen, da nur der halbe Ertrag steuerpflichtig ist. Zudem bieten Riester-Verträge Garantien, die unabhängig von der Förderbarkeit für alle Riester-Verträge gelten. Der Anbieter muss immer eine Beitragsgarantie gewähren, so dass zum Rentenbeginn die eingezahlten Beiträge (und Zulagen) garantiert werden. Somit kann bei Riester-Verträgen in unbegrenzter Höhe abgeltungssteuer-frei gespart werden und zudem die Beitragsgarantie in Anspruch genommen werden. Quelle: Kursverlag vom 15.05.2009
P.S.: Auch die DWS RiesterRente Premium, die DWS TopRente und der DWS Vermögenssparplan Premium bietet diesen Vorteil!
30.04.2009: Offene Immobilienfonds im Vorteil Eine Studie des Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI) ergab, dass die Beimischung von offenen Immobilienfonds die Portfolio-Rendite erhöht und das Risiko reduziert, da das Chance-Risiko-Verhältnis verbessert wird. Nach Aussage der Studie, die zusammen mit der WHU Otto Beisheim School of Management und der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt wurde, ist der optimale Anteil von Offenen Immobilienfonds zwischen 22 und 30 Prozent. Aufgrund der Finanzmarktkrise ist der optimale Anteil von offenen Immobilienfonds im Portfolio von risikoscheuen Anlegern von 22 auf 25 Prozent angestiegen und bei risikofreudigereren Anlegern von 23 auf 30 Prozent. Quelle: Fondsweb und Das Investment vom 28.04.2009
Hinweis: Die Angaben stellen keine Anlageberatung und keine Handlungsempfehlung dar!
23.04.2009: Rentenerhöhung zum 1. Juli 2009 Das Bundeskabinett hat zum 1. Juli 2009 eine Rentenerhöhung beschlossen, nach der die Renten im Westen um 2,41 Prozent und im Osten um 3,38 Prozent steigen sollen. Hieran angekoppelt ist auch die Erhöhung des Regelsatzes beim Arbeitslosengeld II, welches um 8 Euro auf 359 Euro steigt. Quelle: Reuters vom 22.04.2009
21.4.2009: Riester-Zulagen nicht verfallen lassen Nach einer Analyse von Delta Lloyd beantragen ca. 20 Prozent aller Riester-Sparer ihre Zulagen nicht. Dadurch gehen den Sparern in der Summe ca. 400 Millionen Euro an Zulagen verloren. Um die Zulage nicht zu verpassen, sollte jeder Riester-Sparer einen Dauerzulagenantrag stellen. Vorteil hiervon ist, dass die Zulagen dann automatisch beantragt werden und der Sparer dem Anbieter dann nur noch bei Änderungen der Angaben im Dauerzulagenantrag hierüber informieren muss. Quelle: Cash-online.de vom 21.04.2009
Hinweis von Fondsportal24.de: Sie finden den Dauerzulagenantrag bei den von uns angebotenen Riester-Fondssparplänen direkt im Antragspaket.
03.04.2009: Sicherheit bei Rürup-Rente Die Rürup-Rente ist im Falle der Arbeitslosigkeit bzw. dem Bezug von Arbeitslosengeld II vor dem Zugriff des Staates sicher. Bevor das Sozialamt Arbeitslosengeld II auszahlt, muss dieser zunächst sein privates Vermögen unter Berücksichtigung von Freigrenzen aufbrauchen. So bleiben z.B. bei einem 35-Jährigen 4.000 Euro pro Lebensjahr pfändungsfrei und werden nicht angetastet. Hierunter fällt auch kapital, das in Altersvorsorge-Verträgen angespart wurde. Jedoch fällt das Kapital, das in Rürup-Renten angespart wurde, nicht unter die Anrechnung bei Arbeitslosengeld II und bleibt in voller Höhe pfändungsfrei. Das Bundeswirtschaftsministerium hat hierzu eine Broschüre herausgegeben: www.bmwi.de Quelle: Bankmagazin vom 02.04.2009
02.04.2009: Nachbesserung bei Riester-Rente notwendig Nach einem aktuellen urteil des Europäischen Gerichtshofes muss der deutsche Gesetzgeber die Bestimmungen zur Riester-Rente überarbeiten. Insbesondere wurde bemängelt, dass die Riester-Förderung nur Personen gewährt wird, die in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig sind. Dies betrifft insbesondere Grenzarbeitnehmer, die dadurch keine Riester-Förderung erhalten können. Ebenso wurde bemängelt, dass das Riester-Kapital nur zur Anschaffung von Wohneigentum in Deutschland verwendet werden kann. Bei einem Wegzug aus Deutschland ist daher oftmals die Förderung zurückzuzahlen. Derzeit ist noch unklar, wann der Gesetzgeber diese Forderungen in deutschem Recht umsetzt. Derzeit haben schon über 12,2 Millionen Sparer eine Riester-Rente abgschlossen und die Riester-Rente bleibt auch in der Wirtschaftskrise ein interessantes Produkt für die Anleger. Quelle: Handelsblatt online vom 31.03.2009
28.03.2009: Deutsche sparen fürs Alter Nach einer Forsa-Umfrage ist für 80 Prozent der Befragten die Altersvorsorge das wichtigste Sparziel. So sparen bereits 40 Prozent der Bundesbürger im Rahmen der Riester-Rente für das Alter. Interessant ist, dass 79 Prozent der Befragten ihre monatlichen Sparraten trotz der Krise nicht reduzieren und weiter sparen. Quelle: Handelsblatt online vom 27.03.09
11.02.2009: BVI-Zahlen zeigen Besserung bei offenen Immobilienfonds Obwohl viele offene Immobilienfonds seit Oktober 2008 geschlossen sind, sind viele dieser Fonds nach den jüngsten Zahlen des BVI in der Gunst der Anleger dennoch gestiegen. So ergibt sich für viele dieser Fonds auf Jahressicht für das Jahr 2008 sogar ein positiver Saldo. So ergibt sich zum Beispiel für den CS Euro Real mit der WKN 980500 ein positiver Saldo von 304 Millionen Euro für das Gesamtjahr 2008. Ebenfalls per Saldo positiv für das Jahr 2008 lief es u.a. beim Kanam Grundinvest (WKN 679180) und beim Axa Immoselect (WKN 984645). Quelle: Das Investment.com vom 10.02.2009
02.02.2009: Alte-Leipziger-Fonds erhalten neue Namen Zum 1. Februar erhalten die Fonds von der Investmentgesellschaft des Versicherungsverbunds aus Alte Leipziger und Hallesche neue Namen. In Zukunft soll bereits am Fondsnamen der Anlagefokus des jeweiligen Fonds zu erkennen sein. Aus dem bisherigen Alte Leipziger Trust Fonds A mit der WKN 847160 wird in Zukunft der AL Trust Aktien Deutschland. Allerdings sind durch die Namensänderungen nicht die bisherige Anlagepolitik sowie die Anlageschwerpunkte betroffen. Zum Ende des Jahres 2008 verwaltete die Fondsgesellschaft ein Volumen von etwa 2,3 Milliarden Euro. Quelle: Das Investment.com vom 30.01.2009
29.01.2009: Riester-Fondssparpläne haben Bewährungsprobe bestanden Unbeeindruckt der Zuspitzung der Finanzkrise haben Riester-Fondssparpläne im vergangenen Herbst ihren Härtetest bestanden. Die mit Abstand größten Anbieter (DWS Investments und Union Investments) schlossen im vergangenen Jahr über eine halbe Million neue Verträge ab - davon wiederum mehr als 40 Prozent in den letzten drei Monaten des Jahres, in dem sich die Finanzkrise besonders zuspitze. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Anbieter eine Garantie aussprechen müssen, dass der Sparer mindestens seine eingezahlten Beiträge und Zulagen zurück erhält. Insgesamt sparen derzeit rund 2,5 Millionen Menschen in eine Riester-Rente in Form eines Riester-Fondssparplanes für ihre Altersvorsorge. Quelle: FAZ.net vom 25.01.2009
22.01.2009: Riester-Rente in Anlage AV der Steuererklärung angeben Die Förderung der Riester-Rente besteht nicht nur aus Zulagen, sondern auch aus evtl. Steuerersparnissen. Wichtig ist jedoch, dass auch beides beantragt wird. Daher sollte jeder Riester-Sparer sowohl einen Zulagenantrag stellen als auch die Anlage AV in der Steuererklärung ausfüllen. Das Finanzamt berechnet dann automatisch, ob der Steuervorteil größer ist als die Zulagen. In der Anlage AV müssen die Eigenbeiträge sowie die Zulagen eingetragen werden. Beigefügt werden müssen dann die Orginale der Bescheinigungen vom jeweiligen Produktanbieter. Um eine Doppelförderung zu vermeiden, werden durch das Finanzamt die Zulagen in Abzug gebracht, bevor eine etwaige Steuerersparnis dem Sparer erstattet wird. Daher ist es wichtig, dass auf alle Fälle auch ein Zulagenantrag gestellt wird. Quelle: Berliner Morgenpost vom 20.01.2009
19.01.2009: cominvest wird Teil von Allianz Global Investors Deutschland Allianz Global Investors hat zum 12. Januar 2009 von der Commerzbank AG die cominvest übernommen. Seitdem operieren die Gesellschaften der cominvest-Gruppe als rechtlich eigenständige Gesellschaften unter dem Dach der Allianz Global Investors Deutschland GmbH. Deutschlands größter Vermögensverwalter verwaltet nun zusammen mit der cominvest ein Vermögen von mehr als 300 Mrd. Euro für intitutionelle sowie für private Anleger. Unmittelbare Auswirkungen für bestehende Kundenbeziehungen und Sondervermögen der beiden Gesellschaften entstehen durch die neue gesellschaftsrechtliche Konstellation nicht. Quelle: Allianzglobalinvestors.de vom 13.01.2009
13.01.2009: Vorsicht bei Abfindungsangeboten von offenen Immobilienfonds In der vergangenen Zeit erhalten viele Anleger bzw. Inhaber von offenen Immobilienfonds Post von ihren Banken. Darin unterbreiten ihnen fremde Kapitalgesellschaften Angebote für die Rücknahme der offenen Immobilienfonds, da derzeit von vielen Fondsgesellschaften Anteile von Immobilienfonds vorübergehned nicht zurückgenommen werden. In den Vorschlägen werden dann Angebote gegen Barabfindung oder gegen Beteiligungen an anderen Unternehmen unterbreitet. Allerdings haben weder die Banken noch die Fondsgesellschaften etwas mit dem Inhalt derartiger Angebote zu tun. Dennoch müssen die Banken auf Grund gesetzlicher Vorschriften die Angebote an die Kunden weiterleiten. Sö rät auch test.de derartige Angebote einfach zu ignorieren, da es derzeit keinen Grund gibt, die Fondsanteile unbedingt loswerden zu müssen. Anleger sollten sich daher von solchen Angeboten nicht verunsichern lassen. Quelle: test.de vom 23.12.2008
07.01.2009: DWS Vermögensbildungsfonds I mit gutem Endspurt Der DWS Vermögensbildungsfonds I (der größte Aktienfonds der DWS) hat im vergangenen Dezember den Markt klar geschlagen. Hierdurch wurde auf Jahressicht eine deutliche Outperformance gegenüber dem MSCI World gesichert. Damit war der Fonds deutlich besser als der Markt - dennoch schloss der Fonds das Jahr mit einem Verlust von 31,4 Prozent ab (Markt: rund 40% Verlust). Auch das Vertrauen der Anleger in den DWS Vermögensbildungsfonds I (WKN: 847652) ist nicht gestört. Trotz der Krise wächst das verwaltete Vermögen leicht und liegt nun bei rund 4 Millarden Euro. Quelle: Börse-Online.de vom 06.01.2009
05.01.2009: Abflüsse aus Investmentfonds nehmen stark ab Im Oktober 2008 wurden von Anlegern zweistellige Milliardenbeträge aus Investmentfonds abgezogen. Allerdings hat sich dieser Trend im November stark beruhigt. Auch für den Monat Dezember hat sich diese Beruhigung fortgesetzt. Spezialfonds für institutionelle Anleger verzeichneten sogar wieder erste Zuflüsse. Auch verstärkte Abschlüsse von Riester-Fondssparplänen wurden im Dezember wieder verzeichnet. Nach Angaben des Fondsverbandes BVI wurden im Oktober Publikumsfonds im Gegenwert von 45,7 Mrd. Euro zurückgegeben. Im November wurden dagegen lediglich Publikumsfonds im Gegenwert von netto 2,4 Mrd. Euro zurückgegeben. Quelle: Handelsblatt.com vom 02.01.2009
17.12.2008: Mit Riester und Rürup an der Abgeltungssteuer vorbei Ab dem 01.01.2009 ist es soweit - dann müssen 25 Prozent der Kapitalerträge an das Finanzamt abgeführt werden. Doch das gilt nicht für alle Produkte. Riester- und Rürup-Produkte unterliegen der nachgelagerten Besteuerung und nicht der Abgeltungssteuer. Diese Regelung gilt sogar für ungeförderte Riester-Verträge, so dass hier beispielsweise auch Selbstständige von profitieren können. Bei ungeförderten Riester-Verträgen brauchen dann bei der Auszahlung nur die Hälfte der Erträge mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert zu werden. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass der Fondssparplan mindestens 12 Jahre gehalten wurde und die Auszahlung nicht vor dem 60. Lebensjahr liegt. Das macht ungeförderte Riester-Fondssparpläne ab dem kommenden Jahr insbesondere im Vergleich zu normalen Fondssparplänen besonders interessant. Ungeförderte Riester-Fondssparpläne sind bei verschiedenen Fondsgesellschaften erhältlich. Allerdings nur die Fondsgesellschaft DWS bietet bisher einen ausdrücklich ungeförderten Riester-Fondssparplan mit dem DWS Vermögenssparplan Premium an. Hier kann sich der Anleger das angesparte Kapital in einer Summe am Ende der Laufzeit auszahlen lassen, was nicht bei allen anderen Riester-Fondssparplänen möglich ist. Ebenfalls gilt für ungeförderte Riester-Verträge genauso wie für geförderte Verträge, dass zum Rentenbeginn mindestens alle eingezahlten Beiträge für den Sparer zur Verfügung stehen müssen. Quelle: Die Welt.de vom 16.12.2008
02.12.2008: Jetzt lässt sich noch schnell viel Geld sparen Mit einigen kleinen Handgriffen kann sich bis zum Jahresende noch kräftig Geld sparen lassen. So tritt ab dem 01.01.2009 die so genannte Abgeltungssteuer in Kraft, wonach Anleger auf sämtliche Kapitaleinkünfte 25 Prozent Abgeltungssteuer zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer abführen müssen. Doch wer dieses Jahr zum Beispiel noch Aktien oder Investmentfonds erwirbt, kann diese nach einer Spekulationsfrist von einem Jahr ohne Abgeltungssteuer zu entrichten verkaufen. So kann sich trotz Finanzkrise eine Überprüfung der Depots durchaus lohnen. Ebenfalls kann es sich zum Beispiel für Selbstständige lohnen, über den Abschluss einer Rürup-Rente nachzudenken. Zusammen mit Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung sowie zu berufsständischen Versorgungswerken oder landwirtschaftlichen Alterskassen sind Beiträge in Rürup-Verträge zu 66 Prozent (max. 13.400 Euro) als Sonderausgaben absetzbar. Ein Blick lohnt sich auch auf Riester-Verträge - wer vier Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens abzgl. der Zulagen in einen Riester-Vertrag einzahlt, sichert sich die volle Zulage. Auch bei bestehenen Verträgen kann es sich daher lohnen, ggf. über eine Zuzahlung sich die volle Zulage zu sichern. Für Sparer unter 25 gibt es über die normale Zulage hinaus sogar noch einen Extra-Bonus in Höhe von einmalig 200 Euro. Quelle: Welt.de vom 17.11.2008
24.11.2008: Fondssparpläne bleiben von der Abgeltungssteuer nicht verschont Hoffnungen auf eine Verschonung von der Abgeltungssteuer können Fondssparer wohl verabschieden - die Koalitionspartner in Berlin konnten sich nach Informationen der Süddeutschen Zeitung nicht auf eine entsprechende Änderung im Jahressteuergesetz 2009 einigen. Hiervon betroffen sind auch Fondssparpläne, die dadurch an Attraktivität verlieren. Lediglich Riester-Fondssparpläne bleiben von der Abgeltungssteuer verschont. Lebensversicherer hingegen können von dieser Entscheidung profitieren. Sie unterliegen auch in Zukunft dem Halbeinkünfteverfahren und sind unter gewissen Voraussetzungen (mind. 12 Jahre Laufzeit, Auszahlung erst nach dem 60. Geburtstag) nur zur Hälfte mit dem persönlichen Einkommensteuersatz zu versteuern. Bis zuletzt gab es Bestrebungen, dass Fondssparpläne steuerlich genauso behandelt werden sollten, wie Kapitallebensversicherungen. Hauptgründe für das Scheitern dieser Bestrebungen waren bzw. sind erhebliche Produktunterschiede: Fondssparpläne können jederzeit ohne Probleme beendet werden; Lebensversicherungen können hingegen oftmals nur unter finanziellen Verlusten vorzeitig gekündigt werden. Des Weiteren bieten Lebensversicherungen Schutz für den Todesfall. Quelle: Sueddeutsche.de vom 12.11.2008
13.11.2008: Riester-Boom geht weiter Im Jahr 2008 wurden bereits 300.000 Riester-Fondssparpläne abgeschlossen (Stand 30. September 2008), so dass inzwischen mehr als 2,2 Millionen Riester-Fondssparpläne bestehen. Damit sind die Riester-Fondssparpläne trotz unruhiger Börsenphase ein Renner im Altersvorsorge-Bereich. Im Gegensatz zu Riester-Fondssparplänen nimmt die Anzahl der VL-Sparpläne hingegen ab. So werden u.a. immer mehr Sparpläne mit Vermögenswirksamen Leistungen (VL) durch Verträge mit Altersvorsorgewirksamen Leistungen (AVWL) ersetzt. Zum 30. September 2008 gab es ein Fondsvolumen von 4,5 Milliarden Euro in insgesamt 3,9 Millionen VL-Verträgen, womit der Bestand an VL-Verträgen um 600.000 im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist. Quelle: Fonds-Reporter vom 12.11.2008
12.11.2008: Riester-Fondssparpläne - DWS RiesterRente Premium mit höchster Rendite Nachdem Riester-Fondssparpläne anfänglich wenig nachgefragt waren, erfreuen sie sich inzwischen großer Beliebtheit. Es gibt aber auch gleich mehrere Gründe, die für einen Riester-Fondssparplan sprechen. Im Vergleich zu klassischen Riester-Rentenversicherungen und Riester-Banksparplänen bieten sie die höchsten Renditechancen; gleichzeitig muss der Riester-Sparer aber nur ein begrenztes Risiko eingehen, da alle Riester-Fondssparpläne mindestens das eingezahlte Kapital und die Zulagen garantieren müssen. In einem Vergleichstest der Riester-Fondssparpläne (Focus-Money) lag die RiesterRente Premium der DWS mit der höchsten Rendite auf dem ersten Platz. Getestet wurde in einem Modellfall über eine 20 jährige Laufzeit (1987-2006), in der ein Sparer 100 Euro monatlich angespart hätte. In diesem Modell hätte die DWS RiesterRente Premium eine Jahresrendite von 7,56 Prozent erzielt. Aus einem eingezahlten Kapital in Höhe von 24.000 Euro wären demnach 54.410 Euro entstanden. Quelle: n-tv.de vom 05.11.2008
10.11.2008: Riester-Fondssparpläne - weiter starke Nachfrage Trotz unruhiger Börsenzeiten werden Riester-Fondssparpläne weiterhin stark nachgefragt - das belegen die jüngsten Zahlen des BVI (Bundesverband Investment und Asset Management). Zum 30.September 2008 wurden über 2,2 Millionen Riester-Fondssparpläne von den deutschen Investmentgesellschaften verwaltet. Seit Beginn des Jahres wuden alleine über 300.000 neue Riester-Fondssparpläne für die private Altersvorsorge abgeschlossen. Das entspricht einer Steigerung von 38 Prozent innerhalb von 12 Monaten. Quelle: Das Investment vom 07.11.2008
04.11.2008: Vorsorge im Krisentest: Bei Riester sind Einzahlungen und Zulagen garantiert Viele Anleger fragen sich in Zeiten der Finanzkrise, die durch Kursrückgänge sowie Bankenpleiten gekennzeichnet ist, was mit dem Ersparten für die Altersvorsorge ist. Doch diejenigen, die eine Riester-Rente haben, können beruhigt sein - egal, ob das Geld in einem Riester-Banksparplan, Riester-Fondssparplan oder in einer Riester-Rentenversicherung steckt bzw. dort eingezahlt wird: Denn zum Beginn der Rente müssen dem Sparer mindestens die eingezahlten Beiträge sowie die Zulagen durch den Anbieter zur Verfügung gestellt werden. Sollte zum Beispiel bei einem Riester-Fondssparplan sogar die Fondsgesellschaft insolvent werden, dann sind selbst in diesem Fall die Ersparnisse sicher. Der Grund hierfür ist, dass die Fondseinlagen Sondervermögen darstellen, welches bei einer Pleite der Fondsgesellschaft nicht angerührt werden darf. Bernd Katzenstein vom Institut für Altersvorsorge rät, dass Anleger jetzt auf keinen Fall verkaufen sollten. In Zeiten niedriger Kurse profitieren Anleger sogar vom Cost-Average-Effekt: Zu Zeiten niedriger Kurse erwerben Fondssparer mehr Fondsanteile als in Zeiten hoher Börsenkurse. Quelle: Die Welt.de vom 15.10.2008
29.10.2008: Riester-Zulagen für das Jahr 2006 vom Verfall bedroht Wer noch nicht die Riester-Zulagen für das Riester-Sparjahr 2006 beantragt hat, der sollte sich beeilen. Denn nur noch bis Ende 2008 können diese Zulagen beantragt werden, andernfalls verfällt die Förderung. Auf diesen Sachverhalt weist die Deutsche Rentenversicherung Bund hin. Beantragt werden die Zulagen jährlich beim jeweiligen Anbieter des Riester-Vertages, es sei denn, es wurde ein Dauerzulagenantrag gestellt - in diesem Fall braucht sich der Sparer nicht jedes Jahr um die Zulagenförderung zu kümmern, sondern im Prinzip nur noch, wenn sich persönliche Umstände wie zum Beispiel Einkommenshöhe oder Anzahl der Kinder etc. verändern. Bislang werden jedes Jahr viele Millionen Euro an Zulagen verschenkt, weil die Zulagen nicht bzw. zu spät beantragt werden. Quelle: n-tv.de vom 24.10.2008
10.10.2008: Erwerbsunfähige müssen bei der Riester-Rente schon in 2008 Mindestbeitrag zahlen Durch das Eigenheimrentengesetz gehören auch Erwerbs- und Dienstunfähige zum unmittelbar förderberechtigten Personenkreis. Um die Riester-Förderung zu erhalten, muss bereits in 2008 der Mindesteigenbeitrag eingezahlt werden, da die Änderung rückwirkend ab Januar 2008 gilt. Wer bislang indirekt über den Ehepartner förderberechtigt war, brauchte bislang keinen eigenen Beitrag zu zahlen, um in den Genuss der Zulage zu kommen. Hier reichte es bisher aus, wenn der direkt förderberechtigte Ehepartner seinen Beitrag geleistet hat. Quelle: haufe.de vom 10.10.2008
08.10.2008: Auch ohne Staatsgarantien Insolvenzschutz für Investmentfonds Wegen der sich zuspitzenden Finanzkrise hatte die Bundesregierung eine Komplettgarantie für private Spareinlagen in Aussicht gestellt. Diese gilt zwar nicht für Investmentfonds, jedoch sind Investmentfonds als Sondervermögen konkurssicher. Als Sondervermögen bleibt das Fondsvermögen bei einer Isolvenz der Fondsgesellschaft oder der Depotbank eigenständig erhalten und fließt nicht in die Konkursmasse. Fonds werden also getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft und der Depotbank geführt. Im Konkursfalle gehört das Fondsvermögen weiterhin dem Anleger. Dies ist ein entscheidender Unterschied zu Zertifikaten - bei Zertifikaten kann dem Anleger bei einer Insolvenz des Emittenten ein Totalverlust drohen, da es sich hierbei um Inhaberschuldverschreibungen handelt, bei denen der Anleger dem Emittenten ein Darlehen gewährt. Quelle: Wallstreet-online vom 07.10.2008
08.10.2008: DWS TopRente jetzt mit Dachfonds Die Fondsgesellschaft DWS hat bei dem Riester-Fondssparplan DWS TopRente Umstrukturierungen vorgenommen. Anstelle mehrerer Einzelfonds werden nun bei der DWS TopRente Dachfonds verwendet. Zum Einsatz kommen die Dachfonds DWS Top Dynamic sowie der Dachfonds DWS Top Balance. Auch bestehende DWS TopRenten wurden in die neuen Dachfonds überführt. Allerdings findet keine doppelte Kostenberechnung statt, d.h. es wird nicht für den Dachfonds und nochmal für die enthaltenen Zielfonds eine Verwaltungsvergütung berechnet, sondern nur jeweils für die Dachfonds. Quelle: DWS Investments vom 19.09.2008
02.10.2008: Die Deutschen schützen die Umwelt, aber noch ohne Investments Nach einer Umfrage des Marktfoschers TNS Nipo für die Fondsgesellschaft Delta Lloyd Asset Management sind Öko-Investments für die Deutschen - zumindest noch - kein Thema. Befragt wurde etwa 1000 Personen - sowohl Anleger als auch Nichtanleger. Nur 14 Prozent der deutschen Fondsanleger kennen überhaupt die grünen Geldanlagen. Dabei besteht aber bei 88 Prozent der befragten Personen durchaus grundsätzliches Interesse an Themen wie Umwelt, Nachhaltigkeit oder Klimawandel. Quelle: Das Investment vom 01.10.2008
25.09.2008: Ohne eine private Altersvorsorge droht im Alter Armut Nach Berechnungen von Volkswirten der Allianz können Facharbeiter nach 45 Jahren Beitragszahlung in die gesetzliche Rentenversicherung nur noch mit 43 Prozent des letzten Bruttoeinkommens aus der gesetzlichen Rentenversicherung rechnen. Wegen kürzerer Beitragsjahre können Akademiker sogar nur noch mit 35 Prozent des letzten Bruttoenkommens rechnen. Allerdings benötigt man Experten zufolge etwa 70 Prozent des letzten Einkommens, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Selbst wer 20 Jahre lang zusätzlich in einen Riester-Vertrag einzahlt, kann das angestebte Niveau nicht erreichen. Allerdings ist dies auch nicht die Aufgabe der Riester-Rente - sie sollte vielmehr die Versorgungslücken schließen, die durch Rentenreformen entstanden sind. Diese Zahlen machen deutlich, wie wichtig eine private Altersvorsorge ist. Quelle: Die Welt.de vom 25.09.2008
17.09.2008: Mehr Förderung für Vermögenswirksame Leistungen in Aktienfonds Vom nächsten Jahr an soll nach einem Beschluss vom Bundeskabinett die Arbeitnehmersparzulage für Vermögenswirksame Leistungen steigen. Anstelle von 18 Prozent Sparzulage, sollen Arbeitnehmer ab dem kommenden Jahr 20 Prozent Sparzulage bekommen, wenn sie ihre Vermögenswirksamen Leistungen in Aktienfonds anlegen. Die Förderung erhalten Arbeitnehmer, deren zu versteuerndes Einkommen 17.900 Euro (35.800 Euro bei Verheirateten) nicht übersteigt. Auch diese Grenzen sollen im kommenden Jahr steigen: Für Alleinstehende soll sie bei 20.000 Euro liegen und für Verheiratete bei 40.000 Euro. Quelle: Finanztest vom Oktober 2008
15.09.2008: Die besten Aktienfonds Deutschlands Bei einer Untersuchung durch das Münchner Institut für Vermögensaufbau (IVA) wurden alle in Deutschland zugelassenen Aktienfonds mit einer Historie von mindestens 20 Jahren darauf untersucht, ob es ihnen gelungen ist, ein Alpha (Mehrrendite gegenüber dem Vergleichsindex) zu erzielen. Zusammenfassend ergab sich dabei, dass die großen Namen auch die besten Renditen lieferten. So fuhren Anleger besonders gut mit Fonds von der DWS oder mit Fonds von Templeton. Von den 46 untersuchten Fonds (so viele weisen eine Historie von mindestens 20 Jahren auf) schafften nur acht Fonds ein markantes Alpha von über einem Prozent. Von diesen acht Fonds stammen alleine vier Fonds von der DWS. Nur ganz wenige Fonds konnten dauerhaft den Index schlagen. Dabei ganz vorne landete der DWS Vermögensbildungsfonds I (WKN: 847652). Weitere Fonds mit einer sehr guten Platzierung waren u.a.: Templeton Growth Fund (WKN: 971025), DWS Akkumula (WKN: 847402), Threadneedle American Select (WKN: 987653), DWS Intervest (WKN: 847401), Gerling IVERA Fonds (WKN: 848101), Cominvest Fondak (WKN: 847101) sowie der Threadneedle Japan Fund (WKN: 987657) Quelle: Focus-Online vom 12.09.2008
12.09.2008: DWS TopDividende wird flexibler Die DWS hat zum 1.10.2008 die Richtlinien für ihren erfolgreichen Dividenden-Aktienfonds DWS TopDividende (WKN 984811) angepasst. Danach dürfen künftig bis zu 30 Prozent des Fondsvermögens in Renten- und Geldmarkttiteln investiert werden. Der DWS-Fonds ist einer der größten Aktienfonds der DWS mit ca. 3 Milliarden Euro Fondsvolumen und zugleich auch einer der erfolgreichsten global investierenden Aktienfonds in Deutschland. Seit der Auflage des Fonds im Jahr 2003 hat der Fonds pro Jahr eine durchschnittliche Rendite von ca. 10,2 Prozent erwirtschaftet. Quelle: Das Investment vom 11.09.2008
12.09.2008: Pioneer Investments mit neuem Rohstofffonds Die Fondsgesellschaft Pioneer Investments bietet mit dem Pioneer Funds-Gold & Mining (ISIN: LU0363631002) ab sofort einen neuen Rohstofffonds an. Dabei investiert der Fonds nicht direkt in Rohstoffe. Vielmehr wird in Minenunternehmen investiert, die sehr gute Bewertungskennziffern aufweisen können. Ein weiteres Kriterium ist, dass es sich hierbei ausschließlich um große und reife Unternehmen handelt und nicht um kleine Minenbetreiber. Der reguläre Ausgabeaufschlag des Pioneer Funds-Gold & Mining beträgt 5 Prozent. Quelle: Das Investment vom 11.09.2008
11.09.2008: Erster China Fonds von Blackrock auf deutschem Markt Die Fondsgesellschaft Blackrock (ehemals Merrill Lynch Investment Managers) kommt mit dem BGF China (WKN: A0Q7YF) mit ihrem ersten China-Fonds auf den deutschen Markt. Mindestens 70 Prozent werden bei dem BGF China in Aktien von Unternehmen investiert, die ihren Sitz oder den wichtigsten Markt in China haben. Bei der Auswahl orientiert sich das Fondsmanagement vor allem an Bewertungskennzahlen; als Vergleichsindex dient der MSCI China 10/40. Der reguläre Ausgabeaufschlag des BGF China liegt bei 5 Prozent. Quelle: Das Investment vom 10.09.2008
09.09.2008: Die Nachfrage nach der Rürup-Rente steigt Im Rahmen der privaten Altersvorsorge gewinnt die Rürup-Rente an Zuspruch. Bislang haben rund 700.000 Menschen einen Rürup-Vertrag abgeschlossen, allerdings schätzen Experten das Marktpotenzial der Rürup-Rente auf einen hohen einstellígen Millionenbereich. So hat auch die Fondsgesellschaft und Tochter der deutschen Bank DWS aufgrund steigender Anfragen ein Rürup-Produkt entworfen und kommt ab 1. Oktober mit einem Rürup-Fondssparplan - der DWS BasisRente Premium - auf den Markt. Als besonders interessant gilt diese Art der privaten Vorsorge für Besserverdienende sowie Selbstständige. Bis zu 20.000 Euro können im Jahr steuerfrei in einen Rürup-Vertrag eingezahlt werden. Quelle: Handelsblatt vom 20.08.2008
01.09.2008: Auch Bagatellbeträge fallen unter die Abgeltungssteuer Bisher war es so, dass so genannte Bagtellbeträge nicht von der Zinsabschlagssteuer erfasst worden sind. So waren bislang Auszahlungen von Zinserträgen vom Steuereinbehalt der Banken ausgenommen, wenn diese 10 Euro pro Person sowie 300 Euro insgesamt im Kalenderjahr nicht überschritten hatten. Ab 2009 sollen aber auch solche Bagatellbeträge von der Abgeltundgssteuer direkt erfasst werden. Umgehen lässt sich dieser Steuerabzug durch die Erteilung eines Freistellungsauftrages (bis zu 801 Euro im Jahr bzw. 1.602 Euro bei Zusammenveranlagung). Quelle: Die Welt.de vom 20.08.2008
25.08.2008: Riester-Produkte finden reißenden Absatz Die Zahl der abgeschlossenen Riester-Verträge ist im vergangenen Quartal sprunghaft angestiegen - so wurden im besagten Zeitraum beinahe eine halbe Million Riester-Verträge neu abgeschlossen. Als mögliche Gründe kommen hierfür die Erhöhung der Kinderzulage oder aber der neu eingeführte Berufseinsteigerbonus in Betracht. Die jährliche Grundzulage ist dieses Jahr von 114 Euro auf 154 Euro gestiegen; die Kinderzulage ist von 138 Euro auf 185 Euro gestiegen. Außerdem erhalten seit diesem Jahr Riester-Sparer mit einem Alter unter 25 Jahren einen einmaligen Berufseinsteigerbonus in Höhe von 200 Euro. Insgesamt hatten zum Stand Ende Juni etwa 11,6 Millionen Verbraucher einen Riester-Vertrag. Quelle: Die Welt.de vom 23.08.2008
22.08.2008: Neuer Afrika-Aktienfonds von JP Morgan Asset Management Die Fondsgesellschaft JP Morgan Asset Management (JPAM) hat seine Fondspalette um eine neuen Afrika-Aktienfonds erweitert - den JPM Africa Equity Fund (WKN: A0NH54). Der Fonds investiert etwa 30-50 Prozent in Ländern mit vergleichsweise entwickeleten Kapitalmärkten. Hierzu zählen Länder wie Ägypten, Südafrika oder Marokko. Zwischen 5 und 20 Prozent werden in so genannte "New Frontier"- Märkte investiert. Dazu zählen Länder wie zum Beispiel Kenia oder Nigeria. Neben einer Investition in Afrikas Rohstofflieferanten wird ebenfalls in Finanz- und Industriewerte, Energietitel sowie in Telekommunikationsunternehmen investiert. Der reguläre Ausgabeaufschlag des JPM Africa Equity Fund liegt bei 5 Prozent. Quelle: Das Investment vom 21.08.2008
20.08.2008: DWS BasisRente Premium Zum 1. Oktober 2008 kommt die Fondsgesellschaft DWS mit einem neuen Fondsprodukt für die Basisvorsorge (Rürup-Fondssparplan) auf den Markt. Mit der DWS BasisRente Premium gehört dann auch ein Produkt für die Basisversorgung (Rürup) zur Produktpalette der DWS. Die DWS BasisRente Premium wartet mit einigen interessanten Produktmerkmalen auf, die in vielen Punkten der DWS RiesterRente Premium ähneln. Hohe Aktienquoten sollen für gute Renditechancen sorgen, außerdem erhält der Kunde zum Rentenbeginn eine Nettobeitragsgarantie. Auch die von der RiesterRente Premium bekannte Höchststandssicherung gehört zu den Produkteigenschaften der DWS BasisRente Premium. Quelle: DWS
15.08.2008: DWS RiesterRente Premium ab sofort auch mit Fortis-Fonds Für die DWS RiesterRente Premium hat die Fondsgesellschaft DWS das Anlagespektrum ausgeweitet. Für den Dachfonds DWS Vorsorge (WKN: DWS001) können nun auch Zielfonds der Fortis Investments ausgewählt werden. Zunächst wurden für die DWS RiesterRente Premium nur hauseigene Fonds der DWS verwendet. Später kamen Investmentfonds anderer Fondsgesellschaften hinzu: Axa Investment Managers, Schroders sowie Fonds der Fondsgesellschaft Threadneedle. Quelle: Das Investment vom 13.08.2008
08.08.2008: Befreiung von der Abgeltungssteuer möglich Personen, die über eine Bescheinigung zur Nichtveranlagung verfügen, haben durch die Einführung der Abgeltungssteuer keine Veränderungen zu befürchten. Erhalten können eine Bescheinigung zur Nichtveranlagung Personen, die keine Einkommensteuer zahlen müssen, weil deren Einkommen zu gering ist. Liegt dem jeweiligen Kreditinstitut eine solche gültige Bescheinigung vor, so ist der Steuerzahler von der Abgeltungssteuer befreit. In diesem Fall bekommt der Sparer die Kapitalerträge vom Kreditinstitut steuerfrei ausgezahlt. Öfters kommt dies bei Rentnern, Studenten oder Geringverdienern vor. Ebenfalls häufig ist dies der Fall bei Kindern mit Kapitalerträgen. Quelle: Handelsblatt.com vom 08.08.2008
05.08.2008: Neuerung beim Kreis der Riester-Förderberechtigten Neben der Einführung des einmaligen Bonus in Höhe von 200 Euro für junge Leute, die ab 2008 erstmals einen Riester-Vertrag abschließen (Eigenheimrentengesetz), gibt es eine weitere Neuerung im Zusammenhang mit der Riester-Rente: Der Kreis der Riester-Förderberechtigten wurde ausgeweitet. Personen, die vollständig erwerbsgemindert oder dienstunfähig sind, gelten nun als direkt (unmittelbar) förderberechtigt. So kann nun auch dieser Personkreis in den Genuss der Riester-Förderung gelangen. Voraussetzung für den Erhalt der vollen Zulage (Grundzulage 154 Euro sowie 185 Euro für jedes kindergeldberechtigte Kind bzw. 300 Euro für ab 2008 geborene Kinder) ist, dass mindestens vier Prozent vom Vorjahresbruttoeinkommen in den Riester-Vertrag eingezahlt werden. Quelle: Finanztest, Ausgabe August 2008
04.08.2008: Run auf Dachfonds in vollem Gange Nach der aktuellen Absatzstatistik des BVI (Bundesverband Investment und Asset Management) sind Dachfonds bisher die Bestseller auf dem deutschen Fondsmarkt. So flossen zwischen Januar und Juni diesen Jahres 6,7 Milliarden Euro an neuen Kundengeldern den Fonds zu. Dachfonds sind Fonds, die ihr Geld in andere Fonds investieren. Begründung für diese Mittelflüsse dürfte die bevorstehende Einführung der Abgeltungssteuer sein. Dachfonds dürfen auch ab dem nächsten Jahr Umschichtungen in ihrem Fonds vornehmen, ohne dass sie Abgeltungssteuer auf die Kursgewinne zahlen müssen. Quelle: Das Investment vom 01.08.2008
01.08.2008: DWS mit eigenem Afrika-Aktienfonds Mit dem DWS Invest Africa (WKN: DWS0QM) kommt die DWS mit einem eigenen Afrika-Aktienfonds auf den Markt. Damit ermöglicht sie Anlegern Investitionen an bisher kaum entwickelten Börsen dieser Region zu investieren. Etwa ein Drittel des Fondsvermögens ist im vergleichsweise weitentwickelten Südafrika investiert. Es folgen die Länder Nigeria und Ägypten. Für besonders interessant hält das Fondsmanagement dabei Investments in diverse Rohstoffe wie Gas und Öl, Platin, Gold, Uran sowie Kobalt und Kupfer. So bestehen 29% des Portfolios aus Rohstofftiteln. Insgesamt beinhaltet das mögliche Anlagespektrum momentan etwa 1.100 Aktien aus über 20 Staaten. Der reguläre Ausgabeaufschlag des DWS Invest Africa liegt bei fünf Prozent. Quelle: Das Investment vom 31.07.2008
31.07.2008: Beim Riester-Vertrag Wechsel: Kapital nie auszahlen lassen Wer seinen Riester-Vertrag von einem Anbieter zu einem anderen Anbieter wechseln möchte, der sollte sich das Kapital nicht auszahlen lassen. Wer sich nämlich sein Kapital auszahlen lässt, der muss die Förderung an den Staat zurückzahlen. Im Sinne des Gesetzgebers handelt es sich nämlich dabei um eine schädliche Verwendung des angesparten Vermögens. Möchte daher jemand seinen Riester-Anbieter wechseln, so sollte das angesparte Vermögen immer von dem alten Anbieter zu dem neuen Anbieter übertragen werden. In einem solchen Fall muss die Förderung nicht zurückgezahlt werden. Quelle: Mitteldeutsche Zeitung vom 30.07.2008
23.06.2008: Riester-Rente: 200 Euro Bonus für Neueinsteiger Berufseinsteiger sowie Studenten unter 25 Jahren erhalten künftig nach dem Gesetz zur Eigenheimrente eine Extra-Zulage vom Staat in Höhe von einmalig 200 Euro, wenn sie einen Riester-Vertrag zur privaten Altersvorsorge abschließen. Damit werden jüngere Menschen sogar noch stärker gefördert als zunächst geplant. Ursprünglich geplant waren 100 Euro für alle jungen Menschen bis zu einem Alter von 21 Jahren, die sich zum Abschluss eines Riester-Vertrages entscheiden. Den einmaligen Zuschuss in Höhe von 200 Euro gibt es für alle Arten von Riester-Verträgen. Hierzu zählen Riester-Rentenversicherungen, Riester-Fondssparpläne sowie Riester-Banksparpläne. Quelle: Cash online vom 23.06.2008
02.06.2008: Laut BMF keine Ausnahmeregel für Fondssparpläne bei Abgeltungssteuer Einem Bericht des Handelsblattes zufolge wollen Mitglieder aus der CDU/CSU-Fraktion im Bundstag eine Ausnahmeregel für langfristige Fondssparpläne durchsetzen. Dabei sollen langfristige Fondssparpläne von der Abgeltungssteuer ausgenommen werden. Diese Regel soll gelten, wenn Fondssparpläne eine Haltedauer von mindestens zwölf Jahren erreicht haben und Auszahlungen erst nach dem 60. Lebensjahr stattfinden. Allerdings wurde der Bericht des Handelsblattes von einem Sprecher des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) bereits dementiert. Danach gibt es keine Pläne zur Änderung der Abgeltungssteuer für Aktien-Fondssparpläne. Quelle: Das Investment vom 30.05.2008
29.05.2008: Zwei-Millionen-Marke bei Anzahl von Riester-Fondssparplänen überschritten Der jüngsten Statistik des BVI (Bundesverband Investment und Asset Management) ist zu entnehmen, dass zum Stichtag 31. März 2008 mehr als zwei Millionen Riester-Fondssparpläne existieren. In den letzten 12 Monaten alleine entschieden sich fast 700.000 Bürger für einen Riester-Fondssparplan. Die Anzahl an Fondssparplänen für Vermögenswirksame Leistungen belief sich zum 31. März 2008 auf 3,9 Millionen Verträge und ist damit im Vergleich zum Jahresultimo 2007 um 600.000 Verträge gesunken. Quelle: BVI vom 28.05.2008
15.05.08: Umfrage zu Riester - die Masse außen vor Bei einer im Auftrag von der Versicherung Hanse-Merkur durchgeführten Umfrage zur Riester-rente hat sich ergeben, dass erst jeder fünfte Deutsche einen Riester-Vertrag abgeschlossen hat. 76,6 % gaben an, noch keinen derartigen Vertrag zu haben. Die Gründe hierfür reichten von sich noch nicht mit der Materie beschäftigt zu haben bis hin zu alt zu sein für die Riester-Rente. Aber nur 1,6 Prozent von den Befragten mochten die Riester-Rente generell nicht. Quelle: Das Investment vom 14.05.2008
05.05.2008: Das Geschäft mit den Dachfonds läuft an Nach den Zahlen der Absatzstatistik des Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI) stieg die Nachfrage nach Dachfonds im Vorfeld der Einführung der Abgeltungssteuer deutlich an. So wurden von Privatanlegern seit Beginn des Jahres bereits für einen Wert von 2,6 Milliarden Euro Produkte aus der Klasse der Dachfonds erworben. Der Vergleichswert aus dem gleichen Zeitraum für das Vorjahr betrug lediglich 0,8 Milliarden Euro. Quelle: cash-online vom 30.04.2008
29.04.2008: MLIIF-Fonds ab sofort unter der Bezeichnung Blackrock Global Funds (BGF) Ab sofort ändert sich die Namensgebung für die Fonds der Gesellschaft Blackrock Merrill Lynch Investment Managers. Die internationale Fondspalette des Unternehmens wird nun unter dem Namen Blackrock Global Funds (BGF) geführt und nicht mehr unter der Bezeichnung Merrill Lynch International Investment Funds (MLIIF). Die Wertpapierkennnummern sowie die zweiten Teile der Fondsnamen ändern sich dagegen nicht. Zum Angebot der Fondsgesellschaft in Deutschland zählen 49 Aktienfonds, 30 Rentenfonds sowie 7 Mischfonds. Quelle: Das Investment vom 28.04.2008
25.04.2008: Entwarnung für Dachfonds beim Thema Abgeltungssteuer Auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag hat das Bundesfinanzministerium gestern geantwortet und bestätigt, dass bei Dachfonds keine Änderungen im Hinblick auf die ab 2009 geltende Abgeltungssteuer geplant sind. Vor einigen Wochen war in den Medien berichtet worden, dass auch Dachfonds von der Abgeltungssteuer betroffen sein sollen. Quelle: Cash-Online vom 25.04.2008
15.04.2008: Riester unter 21 - 100 Euro Zuschuss Neben dem Beschluss zum „Wohn-Riester“ hat das Bundeskabinett Anfang März 2008 auch beschlossen, dass künftig ein einmaliger Zuschuss von 100 Euro für Riester-Sparer unter 21 Jahren gewährt werden soll. Außerdem sollen auch Erwerbsunfähige von der Riester-Förderung in Zukunft profitieren. Hierbei sind Personen gemeint, die eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente beziehen. Wenn diese in einen Riester-Vertrag Einzahlungen leisten, so sollen sie Anspruch auf Zulagen und Steuerförderung haben. Die genauen Details sollen noch in diesem Jahr durch ein Gesetz geregelt werden. Quelle: Finanztest 05/2008
04.04.2008: Durch Inflation halbiert sich die Rente Wer sich die prognostizierten Renten in den Renteninformationen betrachtet, sollte diese mit Vorsicht genießen. Bis zu der Zeit, wo die Rente gezahlt wird, werden die Preise noch kräftig steigen. Bei einer hochgerechneten Rente von beispielsweise 1.500 Euro im Monat darf dabei nicht die Kaufkraft von heute unterstellt werden. Bei einem heute 30-Jährigen, der für etwa 800 Euro derzeit in Urlaub fliegen könnte, bekäme die Person die gleich Reise im Rentenalter für fast 1.700 Euro - bei einer unterstellten jährlichen Inflation von zwei Prozent. Um Inflation bereinigt, bedeutet für diese Person eine prognostizierte Rente von 1.500 Euro im Monat später eine Kaufkraft von nur 720 Euro zu seinem 67. Geburtstag. Für die kommenden Jahren rechnen zudem Experten mit zunehmender Inflation - für März erwartet das Statistische Bundesamt eine Inflationsrate von 3,1 Prozent. Daher sollte jeder diese Problematik bei seiner Altersvorsorge berücksichtigen. Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 30.03.2008
01.04.2008: Rürup-Fondssparpläne in 2008 Der Präsident des Bundesverbandes Investment, Wolfgang Mansfeld, hatte die Einführung der Rürup-Fondssparpläne für das Jahr 2008 angekündigt. Bislang hat lediglich die Deka mit einer Kombination aus Rentenversicherung und Fonds-Produkt ein Rürup-Fondsprodukt auf den Markt gebracht. Die anderen Fondsgesellschaften warten noch die endgültige Klärung einiger unklarer Regelungen durch das Bundesfinanzministerium ab, bis sie ihre Produkte den Kunden anbieten. Unklare Punkte gibt es noch in der Gestaltung der Auszahlungsphase und der Regelungen bei Versterben des Rürup-Sparers. Quelle: Handelsblatt, 29.03.2008
31.03.2008: Regierung will bei Dachfonds Steuervorteile kippen Nach Planungen der Bundesregierung sollen auch Gewinne, die innerhalb von Dachfonds anfallen, ab 01.01.2009 mit der Abgeltungssteuer belegt werden. Bisher sollten alle internen Umschichtungen innerhalb von Dachfonds nicht von der Abgeltungssteuer betroffen sein. Daher gab es bereits im Vorfeld der Einführung der Abgeltungssteuer eine Reihe von Dachfonds-Gründungen. Quelle: Das Investment vom 31.03.2008
20.03.2008: DWS RiesterRente Premium erneut Vergleichssieger In einem aktuellen Vergleichstest von Focus Money wurde ein neutraler Vergleich von Riester-Fondssparplänen vorgenommen. Dabei wurde u.a. die Rentenhöhe getestet, die sich bei den Riester-Fondssparplänen nach Berücksichtigung der Kosten und der Sicherungstechniken ergeben, wenn sich das Aktienvermögen so verhält wie der MSCI-Weltaktienindex in der Vergangenheit (1987-2006). Durch diesen Testansatz soll deutlich werden, wie sich die Produkte durch Kosten und Sicherungstechniken entwickeln. Hier hat die DWS RiesterRente Premium wieder einmal ihre Stärke bewiesen. Von allen untersuchten Riester-Fondssparplänen (DWS RiesterRente Premium, cominvest Förderdepot, Allianz-dit Fondsvorsorge, Hansa Generation-Plan, Deka BonusRente, Uni-Profirente) hat die DWS RiesterRente Premium die besten Werte von allen untersuchten Produkten eingefahren: das höchste angesparte Vermögen, die höchte erwirtschaftete Rendite und die höchste monatliche Rente. Damit zeigt sich, dass die DWS RiesterRente Premium auch unter Berücksichtigung der Kosten eine sehr gute Wahl für den Riester-Sparer ist. Quelle: FOCUS Money Heft 13/2008 vom 19.03.2008
05.03.2008: Viele verstehen Riester-Rente nicht Nach einer repräsentativen Umfrage wissen noch immer beinahe drei Viertel der Förderberechtigten nichts mit der Riester-Rente anzufangen. So verzichten 70 Prozent der anspruchsberechtigten Menschen in Deutschland auf die staatlich geförderte Altersvorsorge. Gründe hierfür sind zum Teil Verständnisprobleme oder mangelnde Kenntnisse über die Produkte. Nach den Zahlen des Bundesarbeitsministeriums von Mitte Januar 2008 liegt die Zahl der abgeschlossenen Riester-Verträge derzeit bei 9,7 Millionen. Quelle: Frankfurter Rundschau online vom 01.03.2008
22.02.2008: Siegerehrung: DWS und MK beste Fondsgesellschaften Laut der Fondsrating-Agentur Lipper ist die DWS die beste große Fondsgesellschaft in Deutschland. Dafür wurde die Gesellschaft mir einem Lipper Award ausgezeichnet. Belohnt wird damit das beste Rendite-Risiko-Verhältnis der Produktpalette in den vergangenen drei Jahren. Das bedeutet, dass Produkte aus allen Anlagekategorien auf Drei-Jahressicht gut abgeschnitten haben müssen. Bei den kleineren Fondsgesellschaften war die Münchener Kapitalanlage (MK) der Sieger. Quelle: Das Investment vom 21.02.2008
07.02.2008: Riester-Fondssparpläne werden immer beliebter Nach einer Auswertung des Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI) gab es zum Jahresende 2007 bereits knapp 2 Millionen Riester-Fondssparpläne, wobei die Anzahl der Riester-Fondssparpläne in 2007 um immerhin 56 Prozent gestiegen ist. Inzwischen nehmen die Riester-Fondssparverträge bereits einen Marktanteil von 17,70 Prozent ein und werden damit immer beliebter. Quelle: Das Investment vom 06.01.2008
06.02.2008: Dachfonds mit Fremdfonds nehmen zu Dachfonds gibt es u.a. als Dachfonds, die ausschließlich in Zielfonds der eigenen Fondsgesellschaft investieren und Dachfonds, die auch in Zielfonds anderer Fondsgesellschaften investieren. Nach einer aktuellen Studie der Fondsgesellschaft Fidelity sind die Dachfonds, welche auch in Fremdfonds investieren, erfolgreicher. So nahm das Fondsvolumen der Dachfonds, die für Zielfonds anderer Fondsgesellschaften offen sind, in der zweiten Jahreshälfte 2007 um 7 Prozent zu, während das Fondsvolumen der auf die eigene Kapitalanlagegesellschaft beschränkten Dachfonds nur um 1,4 Prozent zunahm. Quelle: Das Investment vom 05.02.2008
31.01.2008: DWS schafft den Durchbruch bei Riesterverträgen Mit etwa 352.000 Neuverträgen in 2007 gehörte die DWS im vergangenen Jahr zu den erfolgreichsten Anbietern im Markt für Riesterprodukte. Dabei haben auch die Riester-Fondssparpläne der DWS mit einem ordentlichen Anteil dazu beigetragen. Die DWS TopRente wurde 19.346 mal abgeschlossen; die neue DWS RiesterRente Premium fand sogar 83.152 Abnehmer. Die Entwicklung eines Anlagekonzeptes, welches erstmals individuelle Garantielösungen bei Sparplänen zulässt, hat maßgeblich zu dem Erfolg beigetragen. Auffällig ist, dass die durchschnittlichen Einzahlungen in die Riesterprodukte, die von der Fondsgesellschaft DWS verwaltet werden, deutlich über dem Marktdurchschnitt liegen. Quelle: Deutsche Versicherungsbörse vom 30.01.2008
29.01.2008: Neuer DWS-Fonds: Dividenden aus Schwellenländern Mit dem Emerging Markets Top Dividend Plus (WKN: DWS0QT) hat die DWS einen neuen Schwellenländer-Aktienfonds aufgelegt. Dabei setzt der Fonds auf Unternehmen, die einen hohen Teil ihrer Gewinne an ihre Aktionäre ausschütten. Beim DWS Emerging Markets Top Dividend Plus müssen mindestens 70 Prozent in Schwellenländern investiert sein. Besonderes Augenmerk legt das Fondsmanagement bei seiner Auswahl der Titel u.a. darauf, dass die zu erwartende Dividendenrendite über dem Marktdurchschnitt liegt. Quelle: Das Investment vom 28.01.2008
23.01.2008: Fidelity-Fonds für die gewissen Momente Mit dem Fidelity European Special Situations (WKN:A0M93W) hat die Fondsgesellschaft Fidelity einen neuen Fonds im Angebot. Süd- und Osteuropa inklusive der Türkei und Russland gehören zu den wichtigsten Anlageregionen des Fidelity European Special Situations. Der Fonds setzt bei seiner Anlagestrategie auf Unternehmen, die sich im Umbruch befinden wie beispielsweise Übernahmekandidaten oder Firmen, bei denen das Management gewechselt hat. Der reguläre Ausgabeaufschlag des Fonds liegt bei 5,25 Prozent. Quelle: Das Investment vom 22.01.2008
21.01.2008: DWS entdeckt Straßenbau, Telekommunikation & co. Mit dem Global Infrastructure (ISIN LU0329760770) hat die DWS ihren ersten Infrastrukturfonds aufgelegt. Dabei investiert der DWS Global Infrastructure zu mindestens 70 Prozent in Unternehmen, die weltweit am Aus- bzw. Aufbau von Verkehrsprojekten beteiligt sind oder die Bevölkerung mit Energie und Wasser versorgen. Ebenfalls dazu gehören Unternehmen, die Telekommunikationsnetze betreiben. Die restlichen 30 Prozent dagegen können in Unternehmen investiert werden, bei denen die Infrastruktur nur eine untergeordnete Rolle spielt. Quelle: Das Investment vom 18.01.2008
15.01.2008: Riestern lohnt sich - gerade für Geringverdiener! Die Riester-Rente lohnt sich für alle, aber gerade auch Geringverdiener profitieren von ihr. Mit Hilfe der Riester-Rente können sich Bürgerinnen und Bürger ein weiteres Standbein neben der gesetzlichen Rente für die Zeit nach dem Berufsleben aufbauen. Und dabei hilft der Staat durch Zuschüsse mit. Damit können auch Geringverdiener im Alter unabhängig von staatlichen Sozialleistungen bleiben. Förderquoten bis zu 90 Prozent sind möglich. Bereits ab 5 Euro im Monat kann eine zusätzliche Altersvorsorge über den Weg der Riester-Rente aufgebaut werden. Behauptungen, dass nach 32 Beitragsjahren kein Nutzen erzielt werden könne, sind falsch. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes beziehen nur etwa zwei Prozent der über 65-jährigen Leistungen der Grundsicherung im Alter. Inzwischen haben fast 10 Millionen Menschen einen Riester-Vertrag. Seit 2008 ist die Förderung für Riester-Renten noch weiter gestiegen: Die Grundzulage beträgt nun 154 Euro (bisher 114 Euro), die Kinderzulage wurde auf 185 Euro erhöht (bisher 138 Euro). Für ab 2008 geborene Kinder wurde die Zulage auf 300 Euro pro Jahr erhöht. Quelle: Bundesministerium der Finanzen vom 14.01.2008
03.01.2008: Schwellenmärkte behalten ihre Favoritenrolle Nach einer Umfrage der amerikanischen Investmentbank Merrill Lynch unter den Fondsmanagern sehen zwei Drittel der befragten Fondsmanager die Gewinnaussichten von Unternehmen aus den Schwellenländern als sehr vielversprechend an. Mit ein wichtiger Grund für den Optimismus der Manager ist die weiterhin wachsende Unabhängigkeit der Schwellenländer von den großen Industrienationen. So werden bei vielen global investierenden Fonds Titel aus den Schwellenländern weiterhin übergewichtet bleiben. Quelle: FAZ.Net vom 01.01.2008
19.12.2007: Fondsanbieter erweitern Riester um Rürup Bislang wurde die Basisrente nur in Form von Rentenversicherungen angeboten. Unter anderem mussten mit dem Bundesfinanzministerium viele Fragen geklärt werden. Laut Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) konnten nun aber die ungeklärten Fragen zusammen mit dem Ministerium geklärt werden. Daher hat zum Beispiel die Fondsgesellschaft DWS bereits angekündigt, 2008 mit einem Basisrentenprodukt auf den Markt zu kommen. Ebenfalls prüft derzeit die Fondsgesellschaft Cominvest für 2008 mit einem eigenen Basisrentenprodukt auf den Markt zu kommen. Quelle: Financial Times Deutschland vom 19.12.2007
17.12.2007: Offene Immobilienfonds gehen in die weite Welt Nach einer aktuellen Studie des Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI) investieren Deutschlands offene Immobilienfonds immer weniger in Deutschland. Bei den untersuchten Fonds liegt der Anteil deutscher Immobilien bei weniger als einem Drittel. Dagegen waren es Ende 2002 noch 58,2 Prozent. Bei den ausländischen Immobilienmärkten führt Frankreich (18,8%) gefolgt vor Großbritannien (12,8%) und den Niederlanden (7,3%) die Rangfolge an. Quelle: Das Investment, 17.12.2007
06.12.2007: Umfrage: Dachfonds sind Gewinner der Abgeltungssteuer Bei einer Befragung von knapp 1000 Anlageberatern durch das Finanzdienstleistungsunternehmen Robecco aus Frankfurt am Main zum Thema des erwarteten Einflusses der Abgeltungssteuer auf das Anlageverhalten ihrer Kunden ergab sich das Resultat, dass 70% der Anlageberater die Meinung vertraten, dass der Absatz von Dachfonds in Zukunft steigen wird. 36% der Berater rechnen auch mit einem steigenden Absatz der offenen Immobilienfonds. Ebenfalls 70% der Berater erwarten, dass mit der Einführung der Abgeltungssteuer die Anleger einen längeren Anlagehorizont wählen werden. Quelle: Cash-Online vom 05.12.2007
05.12.2007: Ältere Fonds schneiden besser ab Fonds mit einem Alter von mehr als 20 Jahren schnitten bei einer Untersuchung von E-Fundresearch besser ab als jüngere Fonds. Bei der Untersuchung wurde die Rendite im Vergleich zum jeweiligen vergleichsindex von 25.000 Fonds verglichen. Die Fonds-Kategorien mit einem Alter von weniger als 20 Jahren hatten dabei eine durchschnittlich schlechtere Rendite im Verhältnis zum jeweiligen Index als die Fonds, die seit mehr als 20 Jahren am Markt sind. Als Grund hierfür wird neben geringeren Verwaltungskosten bei älteren Fonds der "Survivorship Bias" angegeben. Dieser besagt, dass solche Fonds, die sich vergleichsweise schlecht entwickeln vom Markt genommen wurden und somit für den Vergleich nicht mehr zur Verfügung stehen. Bei älteren Fonds sind daher oftmals nur die vergleichsweise besseren Fonds noch am Markt erhältlich. Quelle: Das Investment, 04.12.2007
03.12.2007: Rentenlücke bei Selbstständigen - Risiko Altersarmut Immer mehr Selbstständigen droht im Alter das Risiko der Altersarmut. So gibt es viele Selbstständige, die keine Pflichtmitglieder in der gesetzlichen Rentenversicherung sind. Allerdings gibt es auch für diese Gruppen Möglichkeiten, für das Alter vorzusorgen: Dabei ist zum Beispiel für Selbstständige gut geeignet ein Rürup-Vertrag. Hier erhält der Sparer für die eingezahlten Beiträge Steuervergünstigungen. Ebenfalls für viele Selbstständige möglich ist das Riestern über den Ehepartner - denn viele Selbstständige ohne gesetzliche Rentenversicherung können einen Riester-Vertrag abschließen, wenn der Ehepartner direkt förderfähig ist. Voraussetzung ist allerdings, dass der Ehepartner auch selber einen Riester-Vertrag abgeschlossen hat. Quelle: Test.de vom 30.11.2007
28.11.2007: Wer jetzt handelt, kann Hunderte Euro sparen Wer rechtzeitig in 2007 noch seine persönliche Finanzplanung regelt, kann noch viel Geld sparen. So kann man zum Beispiel noch die volle Riester-Förderung für das Jahr 2007 erhalten, wenn man noch rechtzeitig einen Riester-Vertrag eröffnet und seinen Beitrag leistet. Und bei dieser Form der Altersvorsorge sind sich Verbraucherschützer einig - wer die Möglichkeit zum riestern hat, sollte dies auch tun. Ebenfalls wichtig: Wer schon länger einen Riester-Vertrag hat, sollte nicht vergessen, die Förderung für 2005 spätestens bis Ende diesen Jahres zu beantragen, da ansonsten die Förderung für 2005 verfällt. Auch bei der Rürup-Rente können im laufenden Jahr noch bis zu 12.800 Euro (64% von 20.000 Euro) pro Sparer steuerlich geltend gemacht werden. Ebenfalls kann sich ein Vergleich der KFZ-Versicherung lohnen. Alle diejenigen, die bis zum 30.11. ihren alten Vertrag kündigen, können mitunter viele Hundert Euro sparen. Quelle: Die Welt.de vom 26.November 2007
28.11.2007: Universal startet Fonds für Performance IMC Gleich zwei neue Fonds hat Universal Investment für die Mannheimer Performance IMC Vermögensverwaltung aufgelegt: Dazu zählen der Nibur Opportunity mit der WKN A0M6DJ sowie der Nibur Defensiv mit der Wertpapierkennnummer A0M6DK. Der Nibur Opportunity investiert dabei weltweit in Wertpapiere, Fonds- und Immobilienfondsanteile, Derivate sowie in Geldmarktinstrumente und Bankguthaben. Der Nibur Defensiv ist ebenfalls weltweit in den verschiedenen Anlageklassen engagiert. Sein Aktienanteil bzw. Aktienfondsanteil ist jedoch auf 25 Prozent begrenzt. Quell: Das Investment vom 27. November 2007
21.11.2007: Diese Änderungen kommen auf Steuerzahler zu Wie so oft treten auch dieses Jahr zum Jahreswechsel wieder neue Steuerregelungen in Kraft. So wird u.a. die Zweijahresfrist aufgehoben. Das bedeutet, dass alle Steuerzahler, die nicht verpflichtet sind, beim Finanzamt eine Steuererklärung einzureichen, in Zukunft mehr Zeit haben. Ebenfalls gibt es für die ab 1. Januar 2009 eingeführte Abgeltungssteuer bereits Besonderheiten: Die Abgeltungssteuer greift bei inländischen und ausländischen Spezialfonds bereits bei Fondsanteilen, die der Anleger nach dem 9. November 2007 kauft. Insbesondere betroffen sind hiervon die Luxemburger Spezialfonds. Dies gilt nicht für Publikumsfonds. Hier gilt, wer die Anteile vor dem 1. Januar 2009 kauft, kann die Gewinne beim Verkauf steuerfrei einstreichen. Quelle: Die Welt.de vom 18.11.2007
16.11.2007: Die Koalition einigt sich auf Eckpunkte für Wohn-Riester Nach den Planungen der großen Koalition sollen bis zu 75% der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge für den Kauf von Immobilien verwendet werden können. Dabei sehen die Eckpunkte für Wohn-Riester außerdem vor, dass das Eigenheim bzw. die Eigentumswohnung dann mindestens 20 Jahre gehalten werden muss. Beschlossen werden soll das Gesetz in der ersten Jahreshälfte von 2008. In Kraft treten soll es dann rückwirkend zum Januar 2008. Allerdings sind derzeit noch viele Details offen. Der ursprünglich geplante Wegfall der Wohnungsbauprämie im Gegenzug zu Wohn-Riester soll wohl nach aktuellem Stand nicht erfolgen. Quelle: Die Welt.de vom 14.11.2007
14.11.2007: Schroders startet Vertrieb von Dividendenfonds Gleich für zwei Dividendenfonds hat die britische Fondsgesellschaft Schroders die Deutsche Vertriebszulassung erhalten: Den Schroder ISF Global Dividend Maximiser (WKN: A0M WXM) sowie den Schroder ISF European Dividend Maximiser (ISIN: LU 031 979 153 8). Dabei investiert der Schroder ISF Global Dividend Maximiser weltweit in große Unternehmen, während der Schroder ISF European Dividend Maximiser auf europäische Großunternehmen setzt. Schwerpunktmäßig setzt das Management der Fonds auf Unternehmen aus dem Bankenbereich sowie auf Ölkonzerne. Quelle: Das Investment vom 13.11.2007
08.11.2007: DWS kooperiert bei Riester-Rente mit Wettbewerbern Die DWS erweitert für ihren Riester-Fondssparplan - die DWS RiesterRente Premium - ihren Aktiendachfonds. Bisher setzte die DWS dabei nur auf hauseigene Fonds. Erweitert wird der Aktiendachfonds für die RiesterRente Premium um Fonds von Axa Investment Managers, Schroders sowie von Threadneedle. Dabei werden davon nur Fonds zugelassen, die aufgrund einer beständigen Wertentwicklung zu den besten 20 Prozent ihrer Vergleichsgruppe gehören. Quelle: Das Investment.com vom 07.11.2007
07.11.2007: Zahl der Riester-Depots hat sich vervierfacht Etwa 9,4 Millionen Riester-Verträge sollen bisher abgeschlossen worden sein. Dabei entfällt der größte Anteil auf die Lebensversicherungen mir ihren Riester-Renten-Verträgen. Jedoch bestehen inzwischen auch 1,6 Millionen Riester-Depots. Laut dem Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) hat sich die Anzahl der Riester-Fondssparpläne in den vergangenen zwei Jahren mehr als vervierfacht. Nach Einschätzung des BVI dürfte sich der Boom der Fondssparpläne als Riester-Rente auch weiter fortsetzen. Quelle: Versicherungsmagazin vom 7.11.2007
02.11.2007: Universal legt Immobilien-Dachfonds auf Mit dem Smart-Invest Liquid Real Estate AR (WKN: A0M13S) legt Universal-Investment einen neuen Immobilien-Dachfonds auf. Dabei investiert der Fonds über offene Immobilienfonds direkt in Objekte. Des Weiteren kommen Einzelaktien von Immobilienunternehmen in Frage. Die Abkürzung AR in der Bezeichnung des Fonds steht als Abkürzung für den Absolute-Return-Ansatz. Dieser besagt, dass der Fonds in jeder Marktlage positive Erträge erbringen soll. Zu Beginn sollen im Portfolio des Smart-Invest Liquid Real Estate AR unter anderem die offenen Immobilienfonds Axa Immoselect (WKN: 984 645), Morgan Stanley P2 Value und der Kanam Grundinvest Fonds (WKN: 679 180) enthalten sein. Quelle: DasInvestment.com vom 01.11.2007
22.10.2007: Riester-Fondssparpläne - Abgeltungssteuer vermeiden Auch für Anleger, die keine Riester-Förderung erhalten wie beispielsweise Selbstständige, können sich Riester-Fondssparpläne lohnen. Riester-Verträge und somit auch Riester-Fondssparpläne sind nämlich von der Abgeltungssteuer ausgenommen. Zwar gibt es die Erträge hieraus auch nicht vollkommen steuerfrei, vielmehr werden sie wie Lebensversicherungen besteuert: Wenn der Sparer bei Auszahlung mindestens 60 Jahre alt ist und der Vertrag mindestens zwölf Jahre gelaufen ist, so müssen nur die Hälfte der Erträge mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden - weniger als wenn für den Gesamtertrag 25% Abgeltungssteuer fällig würden. Quelle: Finanztest, 11/2007
18.10.2007: Neuer nachhaltiger Klimafonds Der neue Klima-Fonds Ökoworld Klima, der im August 2007 von der Fondsgesellschaft Ökoworld Lux S.A. in Luxemburg aufgelegt wurde, ist seit dem 18.10.2007 für den Vertrieb in Deutschland zugelassen. Der Fonds ist nach Aussage der Fondsgesellschaft der erste wirklich nachhaltige Klimafonds und berücksichtigt neben ökologischen auch ethische Kriterien. Die Fondsgesellschaft Ökoworld Lux S.A. hat inzwischen 6 Ökoworld-Fonds aufgelegt, von denen der ÖkoWorld ÖkoVision Classic (früher: ÖkoVision) der bekannteste Fonds sein dürfte. Quelle FAZ.net, 18.10.2007
12.10.2007: Riester-Zulagen - Millionen Euro an Zulagen verschenkt! Es gibt immer mehr Bürger, die ihre Altersvorsorge mit Riester-Verträgen verbessern möchten: Jedoch verschenken viele Riester-Sparer wertvolle Zulagen vom Staat. Nach einer Studie der Zulagenstelle (ZfA) vergessen Millionen von Riester-Sparern den Zulagenantrag zu stellen. Bei manchen Anbietern haben 25 bis 30 Prozent der Sparer den Zulagenantrag noch nicht gestellt und verschenken damit wertvolle Förderung vom Staat. Und dies wird auch nicht beim Sonderausgabenabzug ("Riester-Steuererstattung") wieder wett gemacht: Das Finanzamt zieht beim "Günstigervergleich" immer die Höhe des Zulagen-Anspruchs ab: also die Zulagensumme, die der Sparer theoretisch bekommen würde, wenn er sie beantragt hätte. Ob die Zulagen auch wirklich beantragt wurden, spielt dabei keine Rolle. Daher sollte jeder Riester-Sparer überprüfen, ob er/sie schon den Zulagenantrag für die letzten Jahre gestellt hat. Man kann noch rückwirkend für die letzten 2 Jahre den Zulagenantrag stellen. Noch besser ist es, einen Dauerzulagenantrag zu stellen. Dann beantragt der Anbieter des eigenen Riester-Vertrages die Zulage bei der Zulagenstelle und man kann dies nicht mehr vergessen. Wichtig ist dann nur, dem Anbieter Änderungen der Daten, die man im Dauerzulagenantrag gemacht hat, rechtzeitig mitzuteilen. Zudem sollte man auch darauf achten, dass man bei der Steuererklärung den Sonderausgabenabzug beantragt. Dies geht über die Anlage AV bei der Einkommensteuererklärung. Dann prüft das Finanzamt, ob man zusätzlich zu den Riester-Zulagen noch Anspruch auf die Riester-Steuererstattung hat. Quelle: WeltOnline, 10.10.2007
Hinweis: Bei der DWS RiesterRente Premium finden Sie bereits in unserem Antragspaket den Dauerzulagenantrag. Senden Sie uns diesen einfach direkt zusammen mit den Antragsunterlagen zu und die DWS beantragt dann jedes Jahr die Zulagen für Sie. Bei der DWS TopRente erhalten Sie den Dauerzulagenantrag zusammen mit den Jahreskontoinformationen zu Beginn eines Jahres zugeschickt. Weitere Informationen zur Riester-Förderung finden Sie auf der Seite Riester-Förderung und FAQ zur Riester-Förderung.
11.10.2007: Die meisten Deutschen unterschätzen die staatliche Förderung Nach einer Studie des Forschungszentrums Generationenverträge (FZG) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg unterschätzen die meisten Deutschen die Höhe der staatlichen Förderung der privaten Altersvorsorge. Die durchschnittliche staatliche Förderung liegt bei 740 Euro und kann je nach Konstellation auch deutlich darüber liegen. Nach den Ergebnissen der Studie rechneten die Befragten nur mit durchschnittlich 560 Euro. Die meisten Befragten rechnen mit ca. 100 bis 400 Euro staatlicher Förderung. Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass sich viele Bevölkerungsteile zwar der Notwendigkeit der privaten Altersvorsorge bewusst sind, dabei aber oft nur unzureichend über die Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge und der staatlichen Förderung informiert sind. Quelle: neue leben, 10.10.2007 Auf den Seiten Riester-Förderung und FAQ zur Riester-Förderung finden Sie eine ausführliche Erläuterung der staatlichen Riester-Förderung.
10.10.2007: KanAm US-Grundinvest und Degi Grundwert-Fonds wieder voll handelbar Für die beiden Fonds KanAm US-Grundinvest (ISIN DE0006791817) und Degi Grundwert-Fonds (ISIN DE0009807800) werden wieder Fondsanteile ausgegeben. Um den Zufluss spekulativer Gelder zu verhindern bzw. die Rendite durch zu hohe Anteile an liquiden Mitteln nicht zu verringern, wurde die Ausgabe von Fondsanteilen für einige Zeit eingestellt. Die Anleger konnten ihre bestehenden Fondsanteile jedoch jederzeit wieder zurückgeben. Die Ausgabe von Fondsanteilen beim KanAm US-Grundinvest (nicht zu verwechseln mit dem KanAm Grundinvest) wurde wegen größerer Mittelzuflüsse im August 2007 gestoppt, um die Rendite des Fonds durch zu große liquide Mittel nicht zu verwässern. Bei Offenen Immobilienfonds ist dies notwendig, da bei größeren Mittelzuflüssen das Kapital nicht schnell genug in renditestarke Immobilien investiert werden kann. Bei niedrigen Kapitalmarktzinsen würde eine zu große Liquidität die durchschnittliche Rendite des Fonds verringern. Voraussichtlich wird die Anteilsausgabe aber noch einmal vorübergehend gestoppt, so dass dann zwar noch Fondsanteile verkauft aber keine gekauft werden können. Die Einrichtung von neuen Sparplänen ist daher derzeit nicht möglich. Beim Degi Grundwert-Fonds sollten für knapp 2,5 Milliarden Euro Immobilien verkauft werden. Da solche größeren Immobilien-Transaktionen häufig von spekulativen Anlegern für kurzfristige Spekulationen genutzt werden, hatte sich die zur Allianz-Gruppe gehörende Deutsche Gesellschaft für Immobilienfonds (DEGI) im Mai 2007 zu diesem Schritt entschlossen. Die Transaktionen sind nun abgeschlossen, so dass der Handel von Fondsanteilen für diesen Fonds wieder voll aufgenommen werden konnte. Quelle: Kanam-Grund.de 04.10.07, Degi.de 10.10.2007
09.10.2007: Testsieger DWS RiesterRente Premium In einem von Focus Money (Ausgabe 40/2007) durchgeführten Vergleichstest von sechs Anbietern von Riester-Fondssparplänen schnitt die DWS RiesterRente Premium als Testsieger ab. Untersucht wurde dabei, welcher Riester-Fondssparplan die höchste zu erwartende Rente erwirtschaftet bzw. die höchste Rendite erbringt. Teilgenommen haben neben der DWS RR Premium u.a. die UniProfiRente von der Union, die Allianz-dit Fondsvorsorge sowie die Deka BonusRente. Quelle: Focus Money, Ausgabe 40/2007
Auf der Seite DWS RiesterRente Premium im Vergleich finden Sie verschiedene Vergleiche und Pressestimmen zur DWS RiesterRente Premium.
05.10.2007: Global Basics von M&G: Dachfonds Liebling Nach dem aktuellen Dachfonds-Quartalsbericht der Analysegesellschaft FWW Research Services gilt derzeit der M&G Global Basics (WKN: 797 735) als der beliebteste Zielfonds der deutschen Dachfondsmanager. So war der Fonds zum Stichtag 30. Juni in 72 Dachfonds vertreten. Der Fonds investiert vorwiegend in Aktien aus dem Rohstoffsektor. Daher wird er in vielen Portfolios dazu verwendet, die Anlageklasse Rohstoffe beizumischen. Quelle: Das Investment vom 04.10.2007
01.10.2007: Cominvest-Fonds setzt auf Klimawandel Mit dem Cominvest Klima Aktien (WKN: A0MSTB) hat die Cominvest die deutsche Vertriebszulassung für einen Klimawandelfonds erhalten. Der Fonds investiert dabei in Unternehmen, die Dienstleistungen oder Produkte mit einem Bezug zur Erderwärmung anbieten. Dabei kommen weltweit Unternehmen in Betracht. Regulär hat der Fonds einen Ausgabeaufschlag von 5 Prozent sowie eine Verwaltungsvergütung von jährlich 1,65 Prozent. Quelle: Das Investment.com vom 28.09.2007
27.09.2007: ING legt Klimawandelfonds auf Nach einigen anderen Fondsgesellschaften legt nun auch ING Investment Mnagement einen Fonds zum Thema Klimawandel auf. Der neue Aktienfonds wird unter der Bezeichnung ING (L) Invest Climate Focus geführt. Noch darf der Fonds in Deutschland nicht vertrieben werden, jedoch hat die Fondsgesellschaft bereits die Vertriebszulassung für Deutschland beantragt. Der ING (L) Invest Climate Focus investiert die Gelder in Unternehmen, die Technologien zur Begrenzung des Klimawandels und den damit verbundenen Folgen entwickeln. Beispielsweise zählen hierzu Hersteller von Energiesparprodukten. Quelle: Das Investment.com vom 26.09.2007
26.09.2007: Deutsche fürchten sich vor Finanzberatung Bei seinen Finanzen möchte sich jeder zweite deutsche Privatanleger von keinem reinreden lassen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Unternehmensberaters Psychonomics aus Köln. Gründe dafür gibt es verschiedene. So haben zum Beispiel viele Bankkunden nach einer Finanzplanung das unangenehme Gefühl, verpflichtet zu sein, Verträge mit seinem Berater abschließen zu müssen. Quelle: Das investment.com vom 25.09.2007
21.09.2007: Neue Rechengrößen der Sozialversicherung für 2008 Zum Teil gelten ab Januar 2008 neue Grenz- und Rechenwerte in der Sozialversicherung. Dabei liegt die allgemeine Versicherungsgrenze voraussichtlich bei 48.150 Euro brutto jährlich (monatlich: 4.012,50 Euro). Diese Grenze gilt bundeseinheitlich. In 2007 beträgt diese Grenze 47.700 Euro. Die Beitragsbemessungsgrenze soll ab 2008 bei bundeseinheitlich 3.600 Euro monatlich liegen (43.200 Euro jährlich). Diese Grenze gilt für die gesetzliche Krankenkasse sowie für die Beiträge zur Pflegeversicherung. Die Beitragsbemessungsgrenze für die Rentenversicherung und die Arbeitslosenversicherung soll in den alten Bundesländern auf 5.300 Euro monatlich steigen (63.600 Euro jährlich). In den neuen Bundesländern soll diese Grenze auf 4.500 Euro monatlich (54.000 Euro jährlich) sinken. Quelle: LexisNexis
19.09.2007: Europafonds sind mit Sonderthemen erfolgreich Mit einem Zuwachs von 32,42 Prozent hat der Fonds DWS Sterne Europas (WKN 515237) im letzten Jahr das zweitbeste Ergebnis von 339 Europafonds erzielt. Die Strategie der DWS dabei ist, ausschließlich in innovative Unternehmen und Randländer Europas zu investieren, die stark in Osteuropa engagiert sind. Unternehmen aus den Kernländern Europas kommen für den Fonds dagegen nicht in Betracht. So wird zum Beispiel nicht in Unternehmen aus Deutschland oder Großbritannien investiert, vielmehr aber in Unternehmen aus beispielsweise Finnland oder Griechenland. Quelle: Handelsblatt.com vom 17.09.2007
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13.09.2007: Neue Fonds für die DWS Riester Rente Premium Ab Oktober plant die DWS in den DWS Vorsorge Dachfonds (WKN DWS001) auch konzernfremde Fonds aufzunehmen. Bisher investiert der Dachfonds nur in Fonds aus dem eigenen Hause. Der Dachfonds liegt der DWS Riester Rente Premium zu Grunde. Bei der DWS Riester Rente Premium handelt es sich um ein Altersvorsorge-Produkt der DWS. Welche Fonds genau aufgenommen werden, wird sich in Kürze entscheiden. Quelle: Das Investment.com vom 12.09.2007
12.09.2007: Deutsche fürchten Altersarmut Knapp 70 Prozent der heute 30-39-jährigen gehen davon aus, dass sie im Alter eine Versorgungslücke haben. Auch bei den 14-29-jährigen sind es ungefähr 58 Prozent, die der Ansicht sind, dass sie im Rentenalter zu wenig Geld haben werden. Daher halten 89 Prozent der Bevölkerung eine private Altersvorsorge für notwendig. Allerdings legen nur 37 Prozent der Bevölkerung bereits Geld für ihr Alter zurück. Zu den namentlich gängigsten Produkten der privaten Vorsorge gehört mit einem Bekanntheitsgrad von 80 Prozent die Riester-Rente. Quelle: Fonds-Reporter vom 24.07.2007
10.09.2007: Riestern macht künftig mehr Spaß Die Bundesregierung hat die Zulagen für die Riester-Rente aufgestockt. So erhalten Eltern von Kindern, die ab 2008 geboren werden, eine Kinderzulage von 300 Euro im Jahr. Außerdem werden auch junge Menschen stärker gefördert. Danach erhalten junge Erwachsene unter 21 einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 100 Euro, sofern sie ab 2008 einen Riester-Vertrag abschließen. Damit möchte die Bundesregierung ein Zeichen setzen, dass "die Altersvorsorge kein Thema der zweiten Lebenshälfte ist". Quelle: Handelsblatt.com 10.09.2007
06.09.2007: Steuer mit Vorlauf Hätte jemand seit Juni 1977 monatlich 100 Euro in einen Fonds mit deutschen Aktien gelegt, so lägen heute fast 216.000 Euro steuerfrei auf seinem Konto – und das, obwohl sich die Sparleistung auf 36.000 Euro beschränkt. Der Gewinn nach Kosten betrug demnach 180.000 Euro. Nach der neuen Abgeltungssteuer, die ab 1.Januar 2009 in Kraft tritt, würden von dem Gewinn von 180.000 Euro ganze 46.000 Euro an das Finanzamt gehen, wenn die Fondsanteile im Jahre 2039 verkauft würden. Anleger, die liquide Mittel zur Verfügung haben, haben in den nächsten 15 Monaten noch die Chance der Abgeltungssteuer zu entgehen. Wer sich in dieser Zeit z.B. noch Fondsanteile ins Depot legt, entgeht der Steuer, wenn er die Anteile länger als ein Jahr hält. Denn dann gilt noch, dass die Gewinne nach einem Jahr komplett steuerfrei sind. Quelle: Tagesspiegel.de 06.09.2007
04.09.2007: Viele Riester-Sparer vergessen ihre Zulagen zu beantragen Noch immer vergessen viele Riester-Sparer, ihre staatlichen Zulagen zu beantragen. Doch dabei verschenken die Sparer viel Geld. Wer nicht rechtzeitig innerhalb von zwei Jahren seine Zulagen beantragt, verliert seinen Anspruch für das jeweilige Förderjahr. So haben nach Schätzungen alleine für das Jahr 2004 etwa 1,4 Millionen Sparer ca. 200 Millionen Euro an Förderungen verschenkt. Die meisten Sparer nennen als Erklärung für dieses Verhalten, dass sie „weggelegt und vergessen“ hätten. Quelle: FAZ.net 30.08.2007
31.08.2007: Fidelity mit neuem EMEA-Fonds Fidelity setzt mit dem neuen EMEA-Fonds auf eine weitgehend noch neue Anlageregion. Dabei handelt es sich um eine Region mit 80 Staaten auf drei Kontinenten. EMEA steht dabei für Emerging Europe, Middle East & Africa. Darunter fallen Ost- und Südeuropa einschließlich Russland, Afríka sowie viele Länder des Nahen Ostens. Der Fidelity EMEA-Fonds (LU0303816028 bzw. WKN A0MWZL) setzt dabei auf drei globale Wirtschaftstrends: Die weltweite Nachfrage nach Rohstoffen, des Weiteren auf den massiven Ausbau der Infrastruktur sowie auf den deutlich steigenden Konsum einer stetig wachsenden Mittelschicht. Charakteristisch für die EMEA-Region ist der Rohstoffreichtum. So liegen beispielsweise ungefähr 83 Prozent der weltweiten Erdöl-Reserven in EMEA-Staaten. Quelle: Fidelity-Newslink.de, Ausgabe 12/2007
30.08.2007: Ethische Fonds kurzfristig besser Aus einer Studie von Moneyfacts geht hervor, dass Ethisch anlegende Aktienfonds auf kurz- und mittelfristigem Anlagehorizont höhere Erträge erwirtschaftet haben als normale Aktienfonds, während auf lange Sicht die normalen Aktienfonds bessere Erträge erwirtschaftet haben.
- kurzfristig (1 Jahr): normale Aktienfonds (13,7%), Ethikfonds (18,4%)
- mittelfristig (3 Jahre): normale Aktienfonds (52,4%), Ethikfonds (57,2%)
- langfristig (5 Jahre): normale Aktienfonds (67,1%), Ethikfonds (66,0%)
- langfristig (10 Jahre): normale Aktienfonds (103,5%), Ethikfonds (97,8%)
Quelle: Das Investment 30.08.2007
Weitere Informationen zu Ethikfonds (Umweltfonds, Ökofonds etc.) finden Sie auf unserer Seite zu Ethikfonds.
22.08.2007: Verbesserungen in der Riester-Förderung Die Bundesregierung plant eine weitere Verbesserung der Riester-Förderung. Aus einem Bericht der Welt Online geht hervor, dass Bundesfinanzminister Steinbrück eine Erhöhung der Kinderzulage für ab 2008 geborene Kinder auf 300 Euro und die Einführung einer einmaligen Bonusleistung in Höhe von 100 Euro plant für alle unter 21-Jährigen, die erstmals eine Riester-Rente abschließen. Zudem ist in der Planung, den Kreis der Direkt-Förderberechtigten auf die Gruppe der Selbständigen auszuweiten. Mit diesen Verbesserungen soll der Aufbau einer privaten Altersvorsorge bei jungen Leuten und bei Selbständigen besser gefördert werden, da gerade in diesen Gruppen bisher oftmals eine zu geringe private Altersversorgung aufgebaut wird. Zurzeit wurden etwa 9,1 Millionen Riester-Verträge abgeschlossen und Bundesfinanzminister Steinbrück erwartet bis zum Jahresende einen Bestand von ca. 10 Millionen Riester-Verträgen. Durch die Verbesserungen ab dem Jahr 2008 erhofft er sich weitere Verbesserungen im Aufbau einer privaten Altersversorgung innerhalb der Gesellschaft. Quelle: Die Welt Online 22.08.2007
Weitere Informationen zu den geplanten Änderungen der Riester-Förderung im Jahr 2008 auf der Seite Änderungen Riester-Förderung 2008.
09.08.2007: Großer Zuwachs bei Nachhaltigen Aktienfonds Die Anzahl an Aktienfonds, die Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen, wuchs im ersten Halbjahr 2007 um 15 Prozent und das verwaltete Vermögen um 57 Prozent. Derzeit werden etwas 15 Milliarden Euro in Nachhaltigkeitsfonds verwaltet. Dagegen ist das Fondsvolumen aller Aktienfonds aus Deutschland nur um 5,4 Prozent angewachsen. Dagegen blieb das verwaltete Vermögen bei nachhaltigen Rentenfonds unverändert bei etwa 1,7 Milliarden Euro und bei Dachfonds und Mischfonds auch unverändert bei zusammen etwa 2,3 Milliarden Euro. Quelle: Das Investment 09.08.2007
Weitere Informationen zu den verschiedenen Bereichen der Ethikfonds (Nachhaltigkeitsfonds, Umweltfonds, Ökofonds etc.) finden Sie auf unserer Seite zu Ethik- und Umweltfonds.
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